Einmal quer durch Werden

Wenn es pink am Baum leuchtet, sind die Pilger auf dem richtigen Weg.Foto: Bistum Essen
  • Wenn es pink am Baum leuchtet, sind die Pilger auf dem richtigen Weg.Foto: Bistum Essen
  • hochgeladen von Nina van Bevern

Alle Wege führen zum Dom. Zumindest enden hier künftig die verschiedenen Pilgerwege, die das Bistum Essen zurzeit markieren lässt. Eine Etappe geht auch durch Werden - mit etwa 18 Kilometern wird es die kürzeste Strecke sein. Im Vergleich dazu misst der Pilgerweg von Meinerzhagen zum Dom rund 100 Kilometer.

An der Barkhovenallee wird es künftig losgehen. Von Heidhausen aus können Interessierte dann gemütlich bergab pilgern, vorbei an der Basilika, der Luciuskirche und über das Wehr. Danach geht es wieder bergauf: über Villa Hügel und der kleinen Klusenkapelle durch den Stadtwald in die Essener City. 18 Kilometer stehen auf dem Programm, viele davon werden auf dem Baldeneysteig gepilgert.
Für die Markierung des Werdener Weges sind Mitarbeiter des Sauerländischen Gebirgsvereins zuständig, denn das Ganze ist eine Wissenschaft für sich.
Wird die große Straße am Fußgängerüberweg überquert, oder doch lieber an der Ampel? In der Karte steht der direkte Weg rund 20 Meter weiter rechts, über den auch andere Wanderwege führen. Aber das ist zugleich ein Radweg und es wird versucht, bei der Wegführung mögliche Konflikte zu vermeiden. Falls nötig, werden die Wegmarkierer auch nachträglich noch Anpassungen vornehmen.
"Die finale Markierung wird erst kurz vor der offiziellen Eröffnung am 23. September stehen", weiß Simon Wiggen, Stabsabteilung Kommunikation, des Bistums Essen. Alle 250 Meter gibt es dann ein pinkes Zeichen, außerdem an Kreuzungen und noch einmal 50 Meter dahinter.
Das Bistum Essen lässt insgesamt gut 200 Kilometer Weg markieren. Gepilgert werden kann kreuz und quer durch das Ruhrbistum.

200 Kilometer Pilgerweg

Auf fünf ausgezeichneten, sehr unterschiedlichen Strecken geht es aus dem Sauerland, vom Rhein, aus dem nördlichen Ruhrgebiet oder dem Essener Süden bis zum Essener Dom – auch in umgekehrter Richtung - das ist eine echte Besonderheit! Der Pilgerweg hat keine festen (Tages-)Etappen. Jeder ist eingeladen, die verschiedenen Abschnitte so zu entdecken, wie es Zeit, Interessen und die eigene Kondition ermöglichen. Alle Teile des Pilgerwegs werden mit einem einheitlichen Zeichen markiert.
Mit einem stilisierten „e“ weisen sie auf den neuen Pilgerweg hin. Damit lädt die katholische Kirche an Rhein, Ruhr und Lenne ein, die Vielfalt der Region kennenzulernen – und vielleicht auch neue Seiten von sich selbst zu entdecken. Ausprobieren kann dies jeder, der gerne draußen unterwegs ist, ab Ende September.
Im Rahmen der offiziellen Eröffnung des Pilgerweges am Sonntag, 23. September, pilgern ab 11 Uhr alle Interessenten gemeinsame mit Domkapitular Michael Dörnemann eine erste Etappe von der Klusenkapelle zum Dom. Um 15 Uhr feiern sie dort die Pilger-Messe, anschließend gibt es ein Eröffnungsfest auf dem Domhof. "Die finale Markierung steht erst kurz vor der offiziellen
Eröffnung."

Simon Wiggen,
Bistum Essen

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