Stadtteilkonferenz West
Vereine vernetzen sich im Westen

Viele Vereine klagen über eine ausufernde staatliche Bürokratie. Gesetzliche Regelungen sind meist die Folge der Verallgemeinerung einzelner Fälle, die, oft durch Medien öffentlich verstärkt, zu gesetzlich verbindlichen Vorschriften werden. Die meisten dieser Richtlinien wurden nicht durch bürgerschaftliche Aktivitäten ausgelöst, und doch bergen sie die Gefahr, Kollateralschäden im Vereinsleben zu hinterlassen. So wird es für Vereinsvorstände –vor allem durch den wachsenden Druck vereinheitlichter EU-Vorschriften – immer schwieriger Vereine rechtssicher zu führen. Bestehende Vorstände brauchen Fortbildungen, um komplexen Anforderungen gerecht zu werden. Ein Beispiel dafür ist die neue Datenschutzgrundverordnung, die bei den Vereinen für viel Arbeit gesorgt hat.

Die Stadtteilkonferenz West hat aus dieser Intention einen ersten Workshop „ Vereinsführung rechtssicher“ angeboten und zahlreiche Vereinsvorstände aus dem Westen haben das Angebot angenommen. Mit den Moderatoren Dr. Andreas Hennemann und Klaus Böning wurden in der Auftaktveranstaltung die neue Datenschutzgrundverordnung und die notwendigen versicherungstechnischen Voraussetzungen für Vorstand und Verein erörtert.

Durch diesen Workshop soll eine dauerhafte Kooperation entstehen bei der die Vereine sich untereinander oder unter Hinzuziehung von Fachberatern beraten und austauschen. Die Tatsache, dass man trotz unterschiedlicher Organisationsstrukturen grundsätzlich mit ähnlichen Problemen konfrontiert ist, wird in diesem Workshop aufgenommen. Die nächste Veranstaltung wird sich mit dem wirtschaftlichen Zweckbetrieb und den fiskalischen Fallstricken beschäftigen. Dazu wird die Stadtteilkonferenz West wieder alle Vereine und Organisationen im Westen einladen um sich auszutauschen und zu vernetzen.

Autor:

Klaus Böning aus Fröndenberg/Ruhr

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