Vom 4. bis 13. September im Metropolengarten an der Dahlbuschvilla
Querbeet Kulturfestival

 Pepi Alvarez und Victor Castro präsentieren Flamenco, der eine Geschichte erzählt von Liebe und Leid.Foto: Pepi Alvarez
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  • Pepi Alvarez und Victor Castro präsentieren Flamenco, der eine Geschichte erzählt von Liebe und Leid.Foto: Pepi Alvarez
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Das Querbeet Kulturfestival, im Metropolengarten in Rotthausen soll vom 4. bis 13. September in die dritte Runde gehen. Erneut gibt es ein Mix aus Musik, Kunst und Literatur.

Der künstlerische Leiter des Festivals, Helmut Warnke erklärt: „Gerade in diesen schwierigen Zeiten möchten wir der Kultur ein Gesicht geben. Natürlich gelten an allen Tagen die aktuellen Corona-Vorschriften. Wir bitten daher alle Besucher, sich an die Vorgaben zu halten.“
Erneut, wenn auch letztmalig, hat Oberbürgermeister Frank Baranowski die Schirmherrschaft übernommen. Eröffnet wird das Festival am 4. September um 18 Uhr durch Bürgermeisterin Martina Rudowitz.

Zur Eröffnung gibt es Tanz und Musik

Mit einer Tanzperformance von Nicole Ellen Wells wird das 3. Querbeet Kulturfestival eröffnet. Wells tanzt seit dem Kindesalter und macht ihre Leidenschaft zum Beruf durch eine Tanzpädagogikausbildung bei Tanzimpulse in Köln. Sie tanzt unter anderem als Solistin beim Tanzlabel Up to Dance.
Nach ihrer Darbietung gibt es einen Liedvortrag, bei dem Angelina Heine, zusammen mit ihrem Klavierpartner Anton Savitsky, von der Musikschule Gelsenkirchen zwei Lieder auf der Festivalbühne präsentieren wird. Zu Gehör kommen dabei „Er, der Herrlichste von allen“ von Franz Schubert aus dem Liederzyklus „Frauenliebe und -leben“ und die „Pastorale“ von George Bizet.
Ab 19.30 Uhr erklingt Jazzmusik im Metropolengarten, wenn das „Meinhard Siegel Trio +“ zum dritten mal dabei ist und sich zur Hausband des Festivals entwickelt. Seit mehr als 20 Jahren ist die Band um den Gelsenkirchener Pianisten Meinhard Siegel auf den unterschiedlichsten Bühnen zu hören. Dabei spielt der Kern der Gruppe bereits seit über 30 Jahren zusammen. Vermutlich ist das der Grund für diesen homogenen, beinahe schwerelos wirkenden Sound der Band.

Querbeetmusik am Samstag, 5. September

Ein kleines Festival im Festival mit unterschiedlichen Musikrichtungen gibt es am Samstag, 5. September, ab 17 Uhr, Einlass ist ab 16 Uhr. Mit dabei sind das Kölner Duo „Rules of this Game“ mit Alessa, Gesang, E-Gitarre und E-Bass, sowie Johannes am Schlagzeug. Sie bieten „Electrative Rock“, eine ganz eigene Mischung aus Alternative Rock und EDM, gepaart mit einem Hauch Punk-Attitüde, dazu gibt es eine Live-Performance die hängen bleibt.
Es folgt mit „Culture Pool“ ein Band-Projekt aus dem Ruhrgebiet und steht für vielseitige groovige Musik, Kreativität und Begegnungen von ganz unterschiedlichen Musikern aus den verschiedensten Kulturen.
Das Abschlußkonzert bestreitet die Band „Naia Skaia“ aus Bochum mit Musik, die von rotzigem Punk und Ska bis zu augenzwinkernden Pop-Einlagen reichen kann. Naia Skaia erfreut sowohl die feierlaunigen Gemüter als auch die, die von einer Band nicht nur Unterhaltung erwarten, sondern auch Gedanken die über den Abend hinaus beschäftigen.

Literatur-Lesung und Flamenco-Musik

Der Sonntag, 6. September, steht ab 16 Uhr im Zeichen der Literatur und des Flamenco. Simone Wiechern wanderte 1994 als 25-Jährige auf den Sinai in Ägypten aus. Dort tauchte sie tief in die Kultur der Beduinen ein, lernte ihre Sprache und wurde schon bald als Mitglied der Gemeinschaft integriert. Als stolze Besitzerin eines Kamels verbrachte sie viele Stunden in der Wüste und ließ sich von deren bizarren Klarheit inspirieren. Skizzenblock und Federn waren immer in der Satteltasche. Ihre Eindrücke von ihrem Leben hielt sie in zwei Büchern fest. Das erste präsentierte sie im letzten Jahr, das zweite „Zwischen Wüste und Meer“ stellt sie nun vor. Einlass ist ab 15 Uhr.
Ab 19 Uhr wird es Zeit für Flamenco beim Querbeet Kulturfestival. Flamenco und Gelsenkirchen, das ist eine Liebesgeschichte. Fest verankert ist der Flamenco im Kulturbetrieb der Stadt. Durch Corona mußten dieses Jahr viele Flamencoevents ausfallen. Deshalb ist es umso erfreulicher, das das Kulturfestival Querbeet die Möglichkeit bietet, Flamenco live auf der Bühne zu erleben.
Los geht es mit der Kindertanzgruppe des Lalok Libre den „Los Gitanos“. Die Jugendlichen, die im Lalok Libre tagtäglich zusammenkommen, haben die unterschiedlichsten kulturellen Hintergründe.
Ab 20 Uhr gibt es dann eine Flamencoshow mit Pepi Alvarez (Tanz), Victor Castro (Tanz), José Antonio Primo Reina ( Gitarre und Gesang und Daniel De Alkana (Gitarre).

Bach und die Welt bei Querbeet

Am Mittwoch, 9. September, ab 19 Uhr gibt es „Bach und die Welt“ zu hören: gemäß dem Motto „querbeet“ ein Programm mit barocken Werken Johann Sebastians Bachs sowie Musik aus fernen Ländern. Zu hören sein wird ein Programm aus dem Fachbereich Saiteninstrumente der städtischen Musikschule des preisgekrönten Streichertrios mit Pauline Dorra, Carla Güldenburg, Wiebke Brückner, Gitarren- und Baglama-Schüler sowie eine Combo aus Schülern und Dozenten gemeinsam.
Im zweiten Programmteil ab etwa 20.30 Uhr werden die Dozenten Felix Fritsche am Saxofon und Johannes Nebel am Kontrabass „Urban Gardening Jazz“ zum Besten geben. Die beiden Musiker sind Ensemblemitglieder der Jazzformation „The Dorf“.

Weiter geht es mit Musik, Literatur und mehr

Am Donnerstag, 10. September gastiert ab 19 Uhr die 103 Blue Box Show im Metropolengarten. Am Freitag, 11. September, sorgen ab 19.30 Uhr „Superzeit“ für echte Kulthits der 60er und 70er Jahre.
Der Samstag, 12. September wird funkig mit zwei Musikbands. Mit dabei sind das Junodori-Duo aus Köln und die Band Funky Försters aus dem östlichem Ruhrgebiet.
Das dritte Querbeet Kulturfestival verabschiedet sich am Sonntag, 13. September mit Lyrik und Musik von Sanaz Zaresani Santurspieler Kioomars Musayyebi.
Zum Abschluß des diesjährigen Festivals gibt es dann ab 20 Uhr ein Konzert mit Nic Koray, einem Singer und Songwriter aus Herdecke.
Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei. Um eine Hutspende wird gebeten.
Das weitere Programm bis Sonntag, 13. September, lesen Sie am Mittwoch, 9. September, im Stadtspiegel.

Autor:

silke sobotta aus Gelsenkirchen

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