Im Spunk wurden Handabdrücke gesammelt
Red Hand Day 2019

Es kamen eine Menge roter Kinderhände zusammen beim diesjährigen Aktionstag gegen den Einsatz von Kindersoldaten im Spunk. Foto: Privat
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Seit 12 Jahren wird der internationale "Red Hand Day" gegen den Einsatz von Kinder-Soldaten begangen. Auch die Falken in NRW unterstützen diesen Aktionstag, stellen Forderungen auf und sammeln rote Handabdrücke um diese Politikern zu übergeben. Auch Falken-Einrichtungen in Gelsenkirchen, wie das Spunk in Ückendorf sammelten Handabdrücke.
„Trotz des Engagements gibt es auch weiterhin weltweit noch rund 250.000 Kindersoldaten. Sie werden in staatlichen Armeen oder von anderen bewaffneten Gruppen eingesetzt. Das alles mit verheerenden Folgen für ihre psychische und physische Entwicklung“, erklärt Karina Kohn, stellvertretende Vorsitzende der Falken in NRW.
„Und auch Deutschland tut zu wenig gegen Kindersoldaten. Die Bundeswehr rekrutiert weiterhin Minderjährige in den Schulen, Berufsinformationszentren und auf Messen. Sie wirbt mit dem ‚Abenteuer‘ Bundeswehr auf Plakaten, in sozialen Netzwerken und aus Video-Plattformen wie Youtube. Krieg ist kein Spiel. Dieses Werben muss ein Ende haben“, findet Sven Hindsches vom Landesvorstand der Falken in NRW.
„Hinzu kommen noch die Waffenexporte, die die Bundesregierung erlaubt. Darunter in Ländern wie Irak, Pakistan, Indien, Kolumbien, Thailand oder die Philippinen. Diese Waffen landen oft in Kinderhände oder töten Kinder“, ergänzt Frederike Hermannsen vom Falken-Landesvorstand. „Mit diesen Exporten muss endlich Schluss sein“, fordern die Falken.
Auch das Spunk beteiligte sich am Aktionstag und die Ückendorfer Falken sammelten Handabrücke. Viele Kinder aus der Ückendorfer Einrichtung haben sich beteiligt und zeigen damit, dass sie gegen den Einsatz von Kindern in Armeen und Kriegen sind.

Es kamen eine Menge roter Kinderhände zusammen beim diesjährigen Aktionstag gegen den Einsatz von Kindersoldaten im Spunk. Foto: Privat
 Mit ihrem roten Handabdruck wollen die kleinen Gelsenkirchener ein Zeichen setzen für Gleichaltrige, die ihrer Kindheit beraubt als Soldaten in den Krieg ziehen müssen. Foto: Privat

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