Märchenhafte Prinzenpaarvorstellung: Der Karneval in Goch ist bunt! - Jetzt mit vielen tollen Bildern!

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Die bunte Traumfabrik Gocher Karneval hat seit Montagabend ihre Produktion wieder hochgefahren. Unter dem Motto "Märchenhaft in schwarz und gelb, tanzt mit Kolping um die Welt" gestalteten das Kolping Karneval Komitee ihrem künftigen Prinzenpaar Johannes V. (Knops) und Julia I. (Giesen) einen zauberhaften Sessionsauftakt, der sogar den Gocher Bürgermeister davon träumen ließ, wie die nächste Episode Anfang Januar weitergeht. Doch erstmal wurde im Kastell mit den Tollitäten in spe gefeiert wie es schöner nicht sein kann, selbst in Hollywood nicht!

VON FRANZ GEIB

Goch. Gochs gute Stube glänzte golden, über der Bühne mit einer aufgebauten Narrenburg "tanzten" Lichtkränze umher und aus dem Off waberte Howies "Hello again" durch den Saal. Es ist wieder soweit und schon lange vor dem offiziellen Akt, der Vorstellung der künftigen Narrenherrscher, füllte sich das Kastell mit Gochs Jecken in allen Vereinsfarben, alle geeint in der Erwartung auf die närischen Oberhäupter, die sich alsbald dem Volk präsentieren wollten.
Zum fröhlichen "Warm up" war natürlich die Kolping-Hausband K6 am Start, und deren Frage "Habt ihr Lust auf ein bißchen Karneval?" war natürlich nur rhetorischer Natur, denn natürlich wollten alle!
Und so dauerte es auch nur einen Bruchteil, bis sich die gut 500 Gäste eingehakt hatten, um mit dem ersten Schunkelreigen zu "Blootwosch, Kölsch, un en lecker Mädche ..." , den Saal auf Betriebstemperatur zu bringen.
Das wiederum machte es dem Moderatorenpaar Frank Goossens (1. Vorsitzender Kolping Karneval) und Torsten Matenaers leicht, den Stimmungsbogen aufzugreifen, um die Narrenschar so langsam auf den Höhepunkt hinzusteuern. "Es wird Zeit, dass es los geht!", appellierte Goossens und brauchte dies nicht zweimal zu sagen.
Doch zunächst ließ er das Volk zurückblicken auf die sechs Vorgängerpaare, die die schwarz-gelben Narren in den vergangenen 48 Jahren feiern durften. Mit Heinrich "Hein" IV. Derks und seiner Prinzessin Engeline I. Peters wurde bekanntlich der Anfang der Kolping-Narretei gemacht und von da an ging es beschwingt weiter, über Prinz Rudi II. Kempkes und Prinzessin Ulrike II. Kempkes (1986), Prinz Herbert III. Maassen mit Prinzessin Birgit I. Jenneskens (1992), Prinz Johannes I. Wouters/Prinzessin Katja I. Matenaers (1997), Prinz Günther I. Hemmers/Prinzessin Sonja I. Wouters (2002) und schließlich Prinz Marcus I. Knops und seiner Prinzessin Anna I. Arntz (2011).
Und dann war es endlich soweit: Nach ein paar weiteren Einstimmungsliedern von K6 und nachdem sich auf der Leinwand aus den Bildern aller Beteiligten der großen Karnevalsfamilie die Konturen der künftigen Tollitäten aufbauten, hatte auch für Johannes und Julia das Warten im Keller des Kastells ein Ende und beide stürmten aus der Narrenburg auf der Bühne den Saal, wo sie sich von der tobenden Menge frenetisch feiern ließen.

"Ein fettes Lob an unseren Verein"

"Endlich ist es soweit, ich freue mich so viele Karnevalsvereine in ihren Farben zu sehen, ein fettes Lob auch an unseren Verein für den märchenhaften Empfang. Der Karneval ist bunt, ein dreifach Goch, Kolping, wir alle!", ließ Johannes seinen Gefühlen freien Lauf. Dem wollte sich Julia natürlich nicht entziehen: "Endlich fängt sie wieder an, die fünfte, die schönste Jahreszeit!" "Mit Herzblut werde ich euer Prinz sein, schön, dass ihr alle da seid!", übernahm Johannes wieder das Wort und präsentierte gleich seine Narrenarmada aus 46 Gardisten, 18 Funken und 29 Musikern, seine beiden Adjutanten Frank Goosssens und Torsten Matenaers, und verortete seine Narrenburg ins Hotel Litjes..
Ob dieser jecken Macht auf der Bühne, ließ sich Gochs Bürgermeister Ulrich Knickrehm im offiziellen Teil der Vorstellung gleich mal dazu hinreißen, nicht von einer närrischen Armada zu reden, sondern gleich von ganzen Bataillonen und lobte die künftigen Tollitäten für ihre perfekte Inszenierung auf der Bühne: "Wenn man sieht, mit welcher Routine ihr den Saal einnehmt, das lässt einiges erwarten!"
RZK-Chef Frank Bömler zeigte sich begeistert vom liebevollen Aufbau der Vorstellung und darüber, dass das Kolping-Paar der Tradition treu blieb: "Ich gratuliere euch, dass ihr am 11. 11. festgehalten habt, obwohl dieser auf einen schnöden Montagabend fällt." Dem schlossen sich die prinzlichen Vorgänger, Prinz Christian II. (Rothgang) und Prinzession Lisa II. Hinkelmanns vom KCC Goch nur an: "Das habt ihr toll gemacht!" Für die Session gab es wärmende Schlappen und eine Kuscheldecke. Franz-Josef Angenendt, der Vorsitzende der Kolpingsfamilie, freute sich schon auf die Kür im Januar: "Es ist nur noch eine Fingerspitze weg, das wird schön!" Bis dahin sollen Schirme mit dem Kolping-Enblem den nötigen Schutz für alle weiteren Aktivitäten garantieren. Helau!

Autor:

Franz Geib aus Goch

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