Brandrauch in einer Werkhalle in Goch! - Flammen waren aber offenbar selbstständig erloschen

Aus unklarem Grund hat es Mittwoch früh in einer Werkhalle an der Siemensstraße im Gocher Industriegebiet West gebrannt. Als die ersten Mitarbeiter eines im linken Teil der Halle ansässigen Unternehmens zur Arbeit erschienen, bemerkten sie starken Brandrauch und alarmierten die Feuerwehr.
Bei Eintreffen der ersten Kräfte der Löschzüge Stadtmitte war die Lage unklar. Es war zwar starker Brandrauch, jedoch kein Feuerschein auszumachen. Angriffstrupps unter schwerem Atemschutz gingen in dem über 1200 Quadratmeter großen Hallenteil zur Erkundung vor. Gleichzeitig wurden der Löschzug Pfalzdorf und die Löschgruppe Asperden nachalarmiert.
Die Erkundung ergab, dass es im hinteren Bereich des Hallenteils auf einer Fläche von rund 15 Quadratmeter gebrannt hatte. Hier sind mehrere Werkbänke aufgestellt, an denen Mitarbeiter des Unternehmens Armaturen instand setzen.
Wodurch und wann der Brand hier entstand, ist unklar. Wahrscheinlich sind die Flammen mangels Masse selbständig erloschen. Die Einsatzkräfte führten Nachlöscharbeiten durch. Im Anschluss wurde die komplett verrauchte Halle mit drei Hochleistungslüftern belüftet.
Unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Bernd Hüsmann und Brandoberinspektor Stefan Bömler waren 45 Einsatzkräfte aus Goch, Asperden und Pfalzdorf rund 1,5 Stunden vor Ort. Menschen wurden nicht verletzt, die Höhe des entstandenen Sachschadens ist noch nicht beziffert. Die Polizei ermittelt zur Brandursache. Eine Werkhalle im Gocher Industriegebiet wurde Opfer der Flammen.

Autor:

Franz Geib aus Goch

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