Auch die Stadt Hagen macht mit
Klimatipps: Beim Einkauf CO2 einsparen und an der Aktion „Klimawette“ teilnehmen

Noch bis zum 1. November können bundesweit Interessierte mit ihrem persönlichen Einsatz an der Wette teilnehmen.
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  • Foto: Archiv
  • hochgeladen von Patrick Jost

Wenn es um die größten Verursacher von CO2-Emissionen geht, denken viele vermutlich zunächst an den Bereich Mobilität. Doch auf alternative Fortbewegungsmittel umzusteigen, ist nur eine Möglichkeit, um die Umwelt zu entlasten. Auch in Sachen Ernährung kann jeder und jede ganz leicht einen Beitrag für das Klima leisten und gleichzeitig vor Ort etwas Gutes tun. Dazu ruft auch die Stadt Hagen alle Bürgerinnen und Bürger im Rahmen der Aktion „Klimawette“ auf.

Mit Blick auf das sich stetig verändernde Klima sollten Verbraucherinnen und Verbraucher beim nächsten Einkauf besonders auf den Herkunftsort ihrer Lebensmittel achten. Denn durch den Kauf regionaler Produkte können weite Transportwege per Flugzeug oder LKW vermieden werden. Besonders gut ist der Einkauf von saisonalen Lebensmitteln aus dem Freilandanbau, da das Obst oder Gemüse nicht außerhalb der Saison in beheizten und somit energieintensiven Treibhäusern produziert werden muss. Saisonale und regionale Lebensmittel sind am besten auf Wochenmärkten zu finden, oft werden sie dort sogar direkt von den Landwirtinnen und -wirten aus der Region angeboten. Auch mit einem Besuch im Bio- oder Unverpacktladen lässt sich der nächste Einkauf ganz leicht klimafreundlicher gestalten.

Wasser direkt aus dem Hahn

Wer auf Leitungswasser umsteigt, erspart sich nicht nur das lästige Kistenschleppen, sondern tut auch seinem Geldbeutel und der Umwelt etwas Gutes. Denn durch Abfüllung, Verpackung, Transport und Lagerung von Trinkwasser entstehen nicht nur viele CO2-Emissionen, sondern auch jede Menge Plastikmüll. Dabei ist gesundes Trinkwasser bereits in den meisten Haushalten schnell und einfach verfügbar und das Leitungswasser in Deutschland wird streng kontrolliert. So schreibt die deutsche Trinkwasserverordnung beispielsweise für das Wasser aus dem Hahn strengere Grenzwerte vor als für abgefülltes Mineralwasser.
Weniger Fleisch, vegetarisch oder vegan essen Auch der Konsum von Fleisch sowie von anderen tierischen Produkten macht einen großen Anteil des gesamten CO2-Ausstoßes aus. Von jetzt auf gleich auf tierische Produkte zu verzichten, ist jedoch nicht nötig. Wer pro Woche eine zusätzliche fleischlose Mahlzeit isst, kann im Jahr bis zu 100 Kilogramm CO2-Emissionen einsparen.
Vor allem die Haltung von Tieren sowie der Einfluss der Massentierhaltung schädigen Umwelt und Klima nachhaltig. Durch den Verzicht auf Fleisch lassen sich pro Kopf jährlich mehr als 400 Kilogramm CO2 vermeiden. Wer sich komplett gegen den Konsum von tierischen Produkten, also auch Lebensmitteln wie zum Beispiel Milch, Eier oder Fisch entscheidet, spart im Jahr durchschnittlich 700 Kilogramm CO2 ein.

Jetzt an der Klimawette teilnehmen

Mit diesen und weiteren Tipps lässt sich ganz einfach jede Menge CO2 einsparen. Darauf möchte auch die Aktion „Klimawette“ aufmerksam machen.
Noch bis zum 1. November können bundesweit Interessierte mit ihrem persönlichen Einsatz unter https://co2avatar.org/co2avatar-app/climate-bet-welcome an der Wette teilnehmen. Auch die Teilnahme durch eine direkte Spende an verschiedene Klimaschutzprojekte von gemeinnützigen Kompensationsdienstleistern ist unter https://www.dieklimawette.de/mitmachen ganz einfach möglich.

Autor:

Lokalkompass Hagen aus Hagen

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