Haltern aus der Luft: Jahrbuch 2018 mit vielen tollen Beiträgen

In 28 Artikeln haben die Autoren Themen bearbeitet, die einen Bezug zu Haltern und seinen Ortsteilen haben. Daneben gibt es Beiträge zu Natur und Umwelt sowie Gedichte in Platt- und Hochdeutsch und zwei plattdeutsche Artikel.  Foto: Halterner Zeitung
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  • In 28 Artikeln haben die Autoren Themen bearbeitet, die einen Bezug zu Haltern und seinen Ortsteilen haben. Daneben gibt es Beiträge zu Natur und Umwelt sowie Gedichte in Platt- und Hochdeutsch und zwei plattdeutsche Artikel. Foto: Halterner Zeitung
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Haltern. Und er hat es doch wieder getan: Ohne Ulrich Backmann wäre das neue  Halterner Jahrbuch für 2018 und damit die 31. Ausgabe des Kalenders mit Beiträgen zur Orts- und Heimatgeschichte nicht erschienen. Seit der Erstausgabe für das Jahr 1987 wird das Buch zur Adventszeit jeweils für das folgende Kalenderjahr der Presse vorgestellt und dann in den Handel gebracht.

Die Ausgabe für 2018 trägt zeigt im Titelbild eine Luftansicht des Stadtzentrums, die auf der linken Seite und unten mit Motiven aus dem Halterner Stadtbild gerahmt ist. Im Kalendarium sind Kunstobjekte aus dem Halterner Stadtgebiet abgebildet. In 28 Artikeln haben die Autoren Themen bearbeitet, die einen Bezug zu Haltern und seinen Ortsteilen haben. Daneben gibt es Beiträge zu Natur und Umwelt sowie Gedichte in Platt- und Hochdeutsch und zwei plattdeutsche Artikel.
Es beginnt mit einem Beitrag zur Geschichte der Rechtsprechung in Haltern von den Ursprüngen bei den Germanen über die Rechtsprechung im Mittelalter bis hin zur Auflösung des Halterner Amtsgerichts am 31. Dezember 1979. Dem folgt ein Artikel über die Entwicklung der Kinos in Haltern bis hin zur Eröffnung des Lea-Drüppel-Theaters. Danach gibt es die plattdeutsche Schilderung von Hochzeitsbräuchen in Haltern zu früheren Zeiten. Dem schließt sich ein Beitrag über „Schloss Sythen“ als Geschäftsidee an. Darauf folgend wird über Kriegsopfer und –schäden in Haltern während des Ersten und Zweiten Weltkriegs berichtet. Das 25jährige Bestehen, das der Seniorenbeirat 2017 beging ist Thema des nächsten Artikels. Es folgt ein Bericht über die Firmengeschichte des Vestischen Reisdienstes - VR-tours vom „Zechentransfer“ zum internationalen Reiseunternehmen. Die Mariengrotte, die viele Annaberg-Pilger besuchen, ist Thema des folgenden Artikels. Daran schließt sich ein Beitrag über das Ernst-Lossa-Haus, das erste Behindertenwohnhaus in Haltern an.
Da zur Sicherung des Ertrags in den heutigen Monokulturen giftige Schutzmittel eingesetzt werden, bietet sich kaum noch geeigneter Lebensraum für Insekten, Pflanzen und Vögel, deshalb ist für diese Arten ein „wilder“ Garten, wie ihn dieser Beitrag beschreibt, schon eine Oase. In dem nächsten Artikel geht es um Feuerwehrmusik des Löschzuges Flaesheim der Freiwilligen Feuerwehr Haltern. Ein aktuelles Thema in Haltern, nämlich des erste Bürgerbus im Vest Recklinghausen wird daran anschließend behandelt. Um die inzwischen über 50jährige Vereinsgeschichte des Judoclubs Haltern geht es im Beitrag danach. Über Cracker, Hacker und Datensammler in den 1980er und-90er Jahren ist dann in der Geschichte über die IT-Entwicklung in Haltern am See etwas zu erfahren. Darauf wir von einem Leben in (der) Freiheit, und der Freiheit, die gemeint ist, berichtet. Dem folgt ein Artikel über zwei ehemalige Adelssitze in Haltern und zwar das Haus Ostendorf und das Haus (Schloss) Sythen. Von vier früheren Ausflugslokalen in Haltern-Lavesum ist im nächsten Aufsatz die Rede.
Auch der dann folgende Beitrag befasst sich mit einem Thema aus dem Ortsteil Lavesum. Dabei geht es um den dortigen Schieß- und Truppenübungsplatz bis zu seiner Neuordnung Ende der 1960er Jahre. Zurück in die Stadtmitte geht es mit der Geschichte und Erinnerung an die frühere „Ratsklause“ und als Nachfolger die Diskothek „Old Daddy“ in der Goldstraße. Danach berichtet ein auswärtiger Autor, der nicht zum ersten Mal für das „Halterner Jahrbuch“ schreibt, unter den Titel „Mal eben wieder nach Haltern“ über seine Ausflüge in unsere Heimatstadt. Anschließend kommt ein Handwerker mit den Erinnerungen an seine Ausbildung als Stellmacher zum Zuge.
Aus dem Ortsteil Flaesheim wird über die unter dem Turm der Pfarrkirche vermutete Krypta berichtet und daran anschließend über Wilddieberei in der Haard in den 1930er Jahren. In einem übertragenen Brief aus Haltern-Holtwick vom August 1923, ist die Rede von den wirtschaftlichen Verhältnisse der damaligen Zeit in Haltern und Umgebung. Der anschließende Artikel befasst sich mit der Geschichte der Halterner Stadtmühle und die neuerliche Entwicklung zum Ausflugslokal. Unter dem Titel „Haltern und der Erste Weltkrieg“ ist danach eine sozial- und wirtschaftshistorische Betrachtung abgedruckt. Dann geht es mit dem nächsten Beitrag zurück zum Halterner See, worin über den zwar nicht mehr vorhandenen, aber nicht vergessenen „Overrather Hof“ geht. Im letzten Artikel des Jahrbuchs wir an den 2017 im Alter von 98 Jahren verstorbenen Domkapitular em. Peter Thewes, der aus Haltern stammte, erinnert.
Neben den aufgeführten Beiträgen gibt es zwei Gedichte über „Haltern am See“ und die „Westruper Heide“ sowie von Wilhelm Busch, zudem auch noch „Amerikanismen“ in Plattdeutsch und einen „Plattdeutschen Computer“. Den Abschluss bildet wie in jedem Jahr das Gedicht „Zu guter Letzt“.

Bei der Vorstellung richtete der Herausgeber noch einmal seinen Dank an die Kaufmannschaft, Handwerker und andere Gewerbetreibende, die das Erscheinen des Kalenders durch ihre Anzeigenvergabe unterstützt und ermöglicht haben. Er bedankte sich auch noch einmal bei den Autoren für die eingereichten Beiträge und bei dem langjährigen Lektor Herbert Ring, der trotz seines fortgeschrittenen Alters auch dieses Mal wieder Korrektur gelesen hatte. Sein Dank galt auch den Mitarbeitern der Halterner Druckerei, die das Jahrbuch wieder in bewährt guter Art erstellt haben.
Das Halterner Jahrbuch 2018 ist ab sofort zum Preis von 15,- Euro in der Buchhandlung Kortenkamp, den Zweigstellen von Volksbank und Stadtsparkasse, bei der „Halterner Zeitung“ und bei Lotto- Toto Großwiele in Sythen erhältlich.

In 28 Artikeln haben die Autoren Themen bearbeitet, die einen Bezug zu Haltern und seinen Ortsteilen haben. Daneben gibt es Beiträge zu Natur und Umwelt sowie Gedichte in Platt- und Hochdeutsch und zwei plattdeutsche Artikel.  Foto: Halterner Zeitung
Die Ausgabe für 2018 trägt zeigt im Titelbild eine Luftansicht des Stadtzentrums, die auf der linken Seite und unten mit Motiven aus dem Halterner Stadtbild gerahmt ist.

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