Kampagne "Gegen Gewalt an Frauen" in Hattingen
Sich solidarisch zeigen und nicht wegschauen

Machen sich für Frauen stark (v.l.): Steffanie Bienick und Philipp Pospieszny (HAZ), Rebeca Canales und Brigitte Fröhlich (Courage Hattingen).
  • Machen sich für Frauen stark (v.l.): Steffanie Bienick und Philipp Pospieszny (HAZ), Rebeca Canales und Brigitte Fröhlich (Courage Hattingen).
  • Foto: Angélica Urrutia
  • hochgeladen von Mirella Turrek

Die Frauengruppe Courage in Hattingen führt in Kooperation mit der Frauenberatungstelle EN eine Kampagne gegen Gewalt an Frauen und Kindern durch. Dies hat nicht nur, aber besonders während der Zeit der Corona-Pandemie eine große Bedeutung.

Um das Schweigen zu durchbrechen, haben die Frauen ein Banner erstellen lassen. Es war zwei Monate am Bürgerzentrum Holschentor angebracht und ist jetzt weiter zum Gebäude HAZ auf dem Hüttengelände gewandert.
Die Kampagne wird durch "Demokratie Leben" und das Bundesministerium für Familien, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Das Ziel ist es, dass die Menschen sich mit Betroffenen solidarisch zeigen und nicht wegschauen. Es geht darum, gemeinsam Forderungen erarbeiten, um Lösungen und Entlastungen zu erreichen. Auch Männer unterstützen die Aktion.

Corona-Krise belastet die Frauen stärker

Die Courage-Frauen stellen fest, "dass Corona bedingt die gesellschaftliche Stellung der Frau wieder zurückgedrängt wird. Dabei sind sie die Managerinnen der Nation, sie organisieren die Betreuung der Familie und deren Versorgung unter schwierigen Bedingungen sowie ihr eigenes Leben. Die Familien sind zurzeit stark belastet durch die komplette Umorganisierung des Alltags, oft liegen die Nerven blank." Gründe dafür sind wenig Zeit für die Erholung, wenig Geld, schlechte Perspektiven für Entlastungen, wenig Freiraum - all dies stellt das gesamte Familiensystem auf eine harte Bewährungsprobe. Natürlich sind auch Männer davon betroffen, doch gerade in den sogenannten "Frauenberufen" belastet die Corona-Krise die Frauen stärker.

Infostand in der Fußgängerzone

Um mit weiteren Frauen ins Gespräch zu kommen, ist für den 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, ein Informationsstand in der Fußgängerzone geplant (ob dieser stattfinden kann, stand zu Redaktionsschluss nicht fest). Darüber hinaus bietet die EN-Frauenberatungsstelle ein digitales Seminar zum Thema Häusliche Gewalt an.

Autor:

Lokalkompass Hattingen aus Hattingen

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