Feuerwehr gibt Tipps vor der Hitzewelle
Waldbrandgefahr steigt

Hitze und Trockenheit erhöhen die Brandgefahr.
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Die erste Hitzewelle des Jahres ist im Anmarsch. Vorausgesagte Temperaturen von bis zu 35 Grad und anhaltende Trockenheit sorgen für ein erhöhtes Waldbrandrisiko. Die Feuerwehr gibt Tipps, wie Sie sich in diesen Tagen am Besten verhalten.

Durch die Trockenheit kann es nicht nur im Wald schneller brennen - auch trockene Wiesen, Sträucher oder Felder sind betroffen. Die Feuerwehr ist für all diese Einsätze gerüstet. Doch auch die Bürger können dafür sorgen, dass es erst gar nicht zu solchen Einsätzen kommt.
"Wenn sich jeder in der Umwelt umsichtig verhält, können viele Einsätze vermieden werden. Glasflaschen und brennende Zigaretten gehören zum Beispiel nicht im Wald entsorgt. Durch Glutreste oder den Brennglaseffekt sorgt dieser Müll schnell für ein Feuer. Wenn jeder auf solche Dinge achtet und seinen Müll nicht in der Natur entsorgt, fahren wir ein paar Einsätze weniger", informiert Nils Vollmar, stellvertretender Leiter der Feuerwehr Heiligenhaus. Im Juli letzten Jahres kam es auf einem Feld an der Friedhofsallee zu einem Flächenbrand auf rund 2.500 Quadratmetern. "Die Trockenheit und der Wind trieben das Feuer schnell voran", so Vollmar.

Hitzebelastung

Die dauerhafte Hitzebelastung ist für die Einsatzkräfte anstrengend. "Die Einsatzkräfte sind bei Brandeinsätzen mit dicker Schutzkleidung und mit Atemschutzgeräten ausgerüstet - nach spätestens fünf Minuten sind die Kräfte durchgeschwitzt, auch wenn Sie im Zweifelsfall noch keinen Handschlag getan haben. Viel trinken hilft hier viel", erklärt Vollmar.  Aber auch für die Bürger, gerade für Kinder und Senioren, ist die Hitzewelle belastend.

Tipps der Feuerwehr

-Besonders gefährdet an den  heißen Tage sind ältere Menschen und Kinder. Achten Sie auf Ihre Mitmenschen, die nicht selbst für sich sorgen können. -Lassen Sie weder Menschen noch Tiere in abgestellten Fahrzeugen eingeschlossen - auch nicht für kurze Zeit!
-Die tägliche Trinkmenge sollte bei gesunden Menschen mindestens drei Liter betragen.
-Vermeiden Sie möglichst pralle Sonne und Mittagshitze.
-Grillen Sie in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen.
-Respektieren Sie Verbote (zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten) und werfen Sie keine brennenden Zigaretten weg. Achtlos entsorgte Flaschen können durch den Brennglaseffekt in Wald und Flur Brände entfachen.
-Melden Sie Unfälle und Brände sofort unter der Notrufnummer 112.

Hitze und Trockenheit erhöhen die Brandgefahr.
Hitzeeinsätze sind für die Feuerwehrleute eine Belastung.
Autor:

Lokalkompass Niederberg aus Velbert

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