Niemals geht man so ganz...
Hemeraner Woeste-Gymnasium verabschiedet Ute Klusmann in den Ruhestand

Ute Klusmann

In einer Feierstunde hat das Woeste-Gymnasium Oberstudienrätin Ute Klusmann in den Ruhestand verabschiedet. Die gebürtige Iserlohnerin war zunächst für mehrere Jahre Lehrerin an der Gesamtschule Iserlohn, bevor sie sich auf eigenen Wunsch an das Gymnasium in Hemer versetzen ließ. Dort unterrichtete sie in ihren drei Fächern Geschichte, Religion und Deutsch vor allem in der Oberstufe. Ihr besonderes Anliegen war die historische Bildung ihrer Schüler, die ihrerseits vom enormen Kenntnisreichtum und der fachlichen Begeisterung ihrer Kursleiterin, besonders im Blick auf das anstehende Abitur, profitieren konnten.

Ihr fachliches Spezialgebiet bildeten die Geschichte des europäischen Judentums und die Geschichte des Nationalsozialismus. Auf vielen Studienfahrten begleitete sie ihre Schüler zu den entsprechenden Originalschauplätzen im In- und Ausland, darunter auch die ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald. Daneben richtete Ute Klusmann über viele Jahre schulische Veranstaltungen zum jährlichen Holocaust-Gedenktag aus: Überlebende der Schoa, die sie zum Teil in Israel kennengelernt hatte, aber auch namhafte Buchautoren berichteten in der Aula vor einem sichtlich beeindruckten Schülerpublikum.

Ute Klusmann verlässt das Gymnasium nur ungern und nur deshalb, weil sie die Altersgrenze endgültig erreicht hat. Aufgrund einer Sondergenehmigung der Bezirksregierung darf sie jedoch wenigstens ihren Geschichtsleistungskurs noch einige Wochen unterrichten, was sie ein wenig über den Abschied von ihren Schülern und Kollegen hinwegtrösten konnte. Die Schulgemeinde sagt ein großes "Dankeschön" und wünscht ihr alles Gute für den weiteren Lebensweg!

Text In einer Feierstunde hat das Woeste-Gymnasium Oberstudienrätin Ute Klusmann in den Ruhestand verabschiedet. Die gebürtige Iserlohnerin war zunächst für mehrere Jahre Lehrerin an der Gesamtschule Iserlohn, bevor sie sich auf eigenen Wunsch an das Gymnasium in Hemer versetzen ließ. Dort unterrichtete sie in ihren drei Fächern Geschichte, Religion und Deutsch vor allem in der Oberstufe. Ihr besonderes Anliegen war die historische Bildung ihrer Schüler, die ihrerseits vom enormen Kenntnisreichtum und der fachlichen Begeisterung ihrer Kursleiterin, besonders im Blick auf das anstehende Abitur, profitieren konnten.

Ihr fachliches Spezialgebiet bildeten die Geschichte des europäischen Judentums und die Geschichte des Nationalsozialismus. Auf vielen Studienfahrten begleitete sie ihre Schüler zu den entsprechenden Originalschauplätzen im In- und Ausland, darunter auch die ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz und Buchenwald. Daneben richtete Ute Klusmann über viele Jahre schulische Veranstaltungen zum jährlichen Holocaust-Gedenktag aus: Überlebende der Schoa, die sie zum Teil in Israel kennengelernt hatte, aber auch namhafte Buchautoren berichteten in der Aula vor einem sichtlich beeindruckten Schülerpublikum.

Ute Klusmann verlässt das Gymnasium nur ungern und nur deshalb, weil sie die Altersgrenze endgültig erreicht hat. Aufgrund einer Sondergenehmigung der Bezirksregierung darf sie jedoch wenigstens ihren Geschichtsleistungskurs noch einige Wochen unterrichten, was sie ein wenig über den Abschied von ihren Schülern und Kollegen hinwegtrösten konnte. Die Schulgemeinde sagt ein großes "Dankeschön" und wünscht ihr alles Gute für den weiteren Lebensweg!

Text: Prof. Dr. Jörg Trelenberg, Schulleiter Woeste-Gymnasium

Autor:

Christoph Schulte aus Hemer

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