Frauenunion der CDU Mark folgt der Einladung des Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Heider nach Berlin.

Teilnehmer der Berlinreise auf der Dachterrasse des Reichtags mit Dr. Heider (MdB)
  • Teilnehmer der Berlinreise auf der Dachterrasse des Reichtags mit Dr. Heider (MdB)
  • hochgeladen von Bernadette Böger
Wo: Bundestag, Platz der Republik 1, 11011 Berlin auf Karte anzeigen

Zu einer viertägigen Reise nach Berlin hatte der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Mattias Heider die Frauen-Union der CDU Märkischer Kreis eingeladen. 19 Frauen rund um Kreisvorsitzende Bernadette Böger folgten dieser Einladung nach Berlin. Mit von der Partie war zudem die CDU Attendorn.

Ein perfekt organisiertes und strammes Programm stand für die Märker während des viertägigen Aufenthaltes an, und das wurde begeistert gemeistert.

Ein hochinteressantes Informationsgespräch wurde am zweiten Tag mit Corvettenkapitän Hey im Bundesministerium für Verteidigung geführt. Im Mittelpunkt des Vortrags und der anschließenden Diskussion standen nicht nur die Pläne der Bundesregierung, die Wehrpflicht abzuschaffen und die Kräfte des deutschen Militärs von zurzeit rund 250000 auf rund 175000 zu reduzieren, wobei nicht nur in der breiten Masse, sondern auch in den oberen Kommandoschichten eingespart werden soll. Rund 7000 Soldaten befinden sich zurzeit im Auslandseinsatz, eine Zahl, die noch nie so hoch war.
Am Nachmittag stand die Besichtigung des Plenarsaals im Deutschen Bundestag an. Nach einem Vortrag im Plenarsaal des Deutschen Bundestages traf die Gruppe ihren Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Heider zum Gespräch. Heider ließ es sich nicht nehmen, trotz der parlamentarischen Sommerpause nach Berlin zu kommen, um seinen Besuchern Rede und Antwort zu stehen. Er gab einen Einblick in seine politische Arbeit und den Ablauf der Sitzungswoche. Im Anschluss erläuterte er auf Nachfragen die deutlich verbesserte wirtschaftliche Lage in Deutschland. Ebenso berichtete er über die Anforderungen an den Sparhaushalt des Jahres 2010 sowie der folgenden Jahre wobei insbesondere die Themen Soziales sowie innere und äußere Sicherheit im Mittelpunkt standen.

Beim Fototermin auf der Außenterrasse freute sich der Bundestagsabgeordnete sehr über so viele wissbegierige Damen an seiner Seite. Die Besichtigung der Ständigen Ausstellung im Deutschen Historischen Museum bildete den Abschluss eines informativen Tages.

Ein weiterer Höhepunkt stellte der Besuch des Auswärtigen Amtes dar. Nach einem Einführungsfilm diskutierte die Gruppe mit einer sehr erfahrenen, sechs Sprachen beherrschenden Mitarbeiterin des Auswärtigen Amtes, Frau Ducoffre. Die gebürtige Italienerin mit deutschem Pass bestach nicht nur durch ihr breit gefächertes Wissen, sondern auch durch ihren Erfahrungsschatz, den sie im Laufe der drei Jahrzehnte in den verschiedensten Ländern dieser Erde als Mitarbeiterin der Deutschen Botschaft gesammelt hat. Sie ließ die Märker quasi an ihrem Leben teilhaben, schätzte die politischen Lage in mehreren Ländern ein. Für die Mitglieder der Frauen-Union waren der Besuch des Auswärtigen Amtes und das Gespräch mit der kompetenten Referentin sehr beeindruckend.

Am letzten Tag der spannenden Reise nach Berlin stand der Besuch des ehemaligen Stasi-Gefängnisses in Hohenschönhausen an. Die Führung durch die Gedenkstätte übernahm ein Zeitzeuge: ein ehemaliger Inhaftierter, der selbst 14 Monate unter den lebensunwürdigen Zuständen in der Untersuchungshaftanstalt verbracht hat. Bis zu 40000 Menschen waren dort zwischen 1945 und 1990 inhaftiert, dagegen standen 91000 Stasi-Mitarbeiter sowie 160.000 ehrenamtliche „Spitzel“ dem Regime zur Umsetzung seiner Ziele zur Verfügung. Wie kein anderer Ort in Berlin erinnert die Gedenkstätte Hohenschönhausen an die Ausmaße von Terror und Unterdrückung in der DDR.

Begleitet von vielfältigen Eindrücken dieser geschichtsträchtigen Stadt waren die Damen sich abschließend einig: „Ein großes Lob gilt den Organisatoren des Bundespresseamtes sowie ein herzliches Dankeschön an Herrn Dr. Heider und sein Team für die vorzügliche Betreuung. Berlin ist eben immer eine Reise wert!“

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