Über 150 wagten zur Premiere Sprung ins kühle Nass
Hemeraner Freibadsaison am Damm ohne Probleme gestartet

Schwimmmeister Uwe Sperling, Bürgermeister Michael Heilmann, Stadtwerke-Geschäftsführerin Monika Otten und Fördervereins-Vorstandsmitglied Paul Stehle (v.l.) eröffneten die Freibadsaison 2020. Foto: Schulte
  • Schwimmmeister Uwe Sperling, Bürgermeister Michael Heilmann, Stadtwerke-Geschäftsführerin Monika Otten und Fördervereins-Vorstandsmitglied Paul Stehle (v.l.) eröffneten die Freibadsaison 2020. Foto: Schulte
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Die Premiere ist geglückt, auch wenn in diesem (Corona-)Jahr alles anders ist. Deutlich mehr als 150 kleine und große Wasserratten nutzten die idealen Bedingungen an Himmelfahrt, um die Hemeraner Freibadsaison 2020 zu eröffnen - und man hatte das Gefühl, sie wurde von den Schwimmfans jeden Alters regelrecht herbeigesehnt.

2020 ist alles anders

Und dennoch... wie bereits gesagt, in diesem Jahr ist alles anders. Nicht traditionell am 1. Mai, nicht mit einem gemeinsamen Sprung von Bürgermeister und dem Vorsitzenden des Fördervereins, nicht mit einem kleinen Rahmenprogramm und Verpflegung durch Schwimmverein und DLRG. Aber trotzdem hatten alle Schwimmer sichtlich ihren Spaß und nahmen die notwendigen Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie gelassen hin.

Verzicht auf Zeitbeschränkung

"Es dürfen aufgrund der notwendigen Abstandsregeln nur 615 Schwimmer gleichzeitig in das Bad", erläuterte Monika Otten, Geschäftsführerin der Stadtwerke Hemer, die das Bad seit Anfang des Jahres betreiben, "und davon nur ein Drittel gleichzeitig ins Wasser". Auf eine in anderen Bädern praktizierte Zeitbeschränkung - max. Aufenthalt z. B. zwei Stunden, dann die komplette Räumung des Bades und Desinfektion - verzichten die Verantwortlichen in Hemer aufgrund des enormen Aufwandes. "So groß ist der Andrang im Moment ja noch nicht und wir lernen weiter von Tag zu Tag dazu," so Monika Otten. Ebenfalls äußerst gelassen zeigte sich auch Uwe Sperling, der in seiner langen "Bad-Karriere" sogar schon einmal Ähnliches erlebt hat. "Das war in der Zeit nach der Tschernobyl-Katastrophe mit dem kleinen Unterschied, dass wir damals keine Masken trugen, sondern einen Geigerzähler zur Messung der Radioaktivität", erinnerte sich Hemers Schwimmmeister mit einem Augenzwinkern.

"Was heute die Maske ist,  war 1986 der Geigerzähler"

Auch Bürgermeister Michael Heilmann freute sich über die Eröffnung: "Nachdem der Lockdown ein massiver Einschnitt in unser aller Alltag war, vollführen wir gerade hunderte kleiner Schritte bei den Lockerungen." Und gerade die Möglichkeit, wieder Schwimmen zu können, sei für viele treue Nutzer der Bäder schließlich ein echter Grund zur Freude, auf den man lange habe warten müssen. (cs)

Autor:

Christoph Schulte aus Hemer

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