Update zur vermissten Kobra
Suche geht weiter - "Niemand darf zu Schaden kommen"

Diese Königskobra hat BürgerReporter Armin von Preetzmann fotografiert.
  • Diese Königskobra hat BürgerReporter Armin von Preetzmann fotografiert.
  • Foto: Armin von Preetzmann
  • hochgeladen von Kerstin Halstenbach

Bei einer Pressekonferenz im Herner Rathaus wurden am Mittwoch, 28. August, die Maßnahmen erläutert, die die Stadt Herne nun in die Wege leitet, um die vermisste Kobra zu finden. Oberbürgermeister Dr.Frank Dudda, Stadtrat Johannes Chudziak, Eduard Belker,
stellvertretender Fachbereichsleiter Öffentliche Ordnung und der
stellvertretende Fachbereichsleiter der Feuerwehr Herne, Marco Diesing standen den Pressevertretern Rede und Antwort.

Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda betonte, dass die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger an erster Stelle stehe: „Seit Sonntag arbeiten wir mit Nachdruck daran, die Schlange zu finden. Wir sammelnErkenntnisse und agieren mit Bedacht. Niemand darf dabei zu Schaden  kommen.“ Dabei ist ihm auch bewusst, dass die Einschränkungen für
die Anwohner groß sind: „Dank an die Bevölkerung, die uns viel
Rückhalt gegeben hat.“

Aber angesichts der schwierigen Ausnahmesituation bittet er weiterhinum Geduld. Die Stadt arbeitet an einer Lösung. Maßnahmen müssen
abgesprochen und abgewogen werden: „Wir versuchen alles, um die
Sicherheit wiederherzustellen, damit die Menschen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren können.“

„Auch bei uns ist der Adrenalinspiegel gestiegen als wir in denKrisenmodus übergegangen sind. Wir versuchen mit allen uns zur
Verfügung stehenden Mitteln, den Druck von der der Bevölkerung zu
nehmen. Unter Hinzuziehung auswärtigen Sachverstands mit
Erfahrungen im Umgang mit Schlangen wollen wir das Problem lösen“,
betonte der Oberbürgermeister, der bereits mit der Landesumweltministerin Ursula Heinen-Esser gesprochen hat und ihr
die Sorgen und Nöte unserer Stadt erläuterte. „In NRW ist esschwieriger, einen Hund anzumelden, als eine giftige Schlange zu
halten. Das trifft in Köln ebenso zu wie in Castrop-Rauxel. Das kann
nicht sein.“

Deshalb forderte er die Einführung eines Gefahrtiergesetzes: „Ein Gesetzgebungsverfahren wurde schon einmal initiiert, aber dann nichtzu Ende geführt. Ein Bürger hält Giftschlangen, wir wissen aber nicht:
Wann hat er sie gekauft oder verkauft oder verloren? Die jetzige
Handhabung ist indiskutabel.“
Stadtrat Johannes Chudziak sprach über den Mann, der in dem Haus,
in dem die Schlange gesehen wurde, solche Tiere gehalten hat: „Die
Tiere, die wir am Montag aus der Wohnung gebracht haben, decken
sich nicht mit der Liste der angezeigten Tiere. Deswegen können wir
nicht anhand der Liste verifizieren, ob eins der Tiere fehlt.“

Außerdem könne auch die Untersuchung der im Keller gefundenenSchlangenhaut keine zufriedenstellenden Ergebnisse liefern: „Ein DNA-Abgleich
der Schlangenhaut mit den gefundenen Schlangen hilft uns
nicht. Wir können die gefundene Schlangenhaut nicht mit Sicherheit
dem Foto zuordnen. Deshalb können wir nicht sicher ausschließen,
dass eine Schlange im Gebäude ist.“ Aus diesem Grund werde die
Analyse nicht weiter verfolgt.
Bei der Suche nach der seit Sonntag, 25. August, vermissten Königskobra bekommt die Stadt Herne Unterstützung von der Feuerwehr Düsseldorf.

Hier der Link zur ursprünglichen Meldung:

https://www.lokalkompass.de/herne/c-blaulicht/herner-wird-haltung-untersagt-schlange-noch-nicht-gefunden_a1197216

Autor:

Kerstin Halstenbach aus Herten

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