„Revierfolklore“

Interessante Exponate aus unserer Region sind in der Ausstellung in der Zeche Hannover zu sehen.
  • Interessante Exponate aus unserer Region sind in der Ausstellung in der Zeche Hannover zu sehen.
  • Foto: LWL
  • hochgeladen von Sebastian Fink

Führungen zur Geschichte der Zeche Hannover und durch die aktuelle Sonderausstellung „Revierfolklore. Zwischen Heimatstolz und Kommerz“ bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am kommenden Sonntag, 28. Oktober, in seinem Industriemuseum Zeche Hannover an der Günnigfelder Straße 251 in Bochum-Hordel, wenige Meter hinter der Herner Stadtgrenze, an.

Zechengeschichte im Schatten des Malakowturms ist das Thema von Erlebnisführungen um 12 und 15 Uhr. Was hat eine Zeche mit Fahrstuhltechnik zu tun? Warum gibt es heute im Ruhrgebiet Hügel, wo sich früher flaches Land erstreckte? Die Besucher erhalten einen Einblick in die wechselhafte Geschichte der Zeche Hannover in Bochum. Höhepunkt der Führungen ist die Schauvorführung der historischen Dampffördermaschine von 1893. Die Teilnahme an den Führungen ist kostenlos.

Ebenfalls an diesem Sonntag startet um 16 Uhr die Führung „Ein starkes Stück Deutschland“ durch die aktuelle Sonderausstellung. Diese beleuchtet das Ruhrgebiet am Ende des Bergbaus in der Populärkultur. Förderwagen im Vorgarten, Schlägel und Eisen als Schlüsselanhänger und Ruhrpott-Schriftzüge auf T-Shirts – im Alltag finden sich viele Andenken an den Bergbau im Ruhrgebiet. Einige stehen nicht mehr für die Arbeit auf der Zeche, sondern markieren ein besonderes Lebensgefühl und die Verbundenheit mit der Region. Doch was steht hinter dieser Revierfolklore? Welche Traditionen aus dem Bergbau sind bis heute sichtbar? Welche Akteure tragen zur Bewahrung des bergmännischen Brauchtums im Ruhrgebiet bei? Die Ausstellung zeigt das LWL-Industriemuseum noch bis zum 28. Oktober in der Zeche Hannover.

Quelle: LWL

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