Abstürzende Äste gefährden Bürger: Einsatz der Verwaltung reicht der CDU-Fraktion nicht aus

Markus Schlüter, CDU-Fraktionsvorsitzender

Die CDU-Fraktion teilt die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger vor herabstürzenden Ästen und sieht darin eine große Gefahr für die Menschen in unserer Stadt. „Es kann nicht sein, dass Personen von Ästen verletzt werden oder regelmäßig mit Angst und Schrecken in die Baumwipfel blicken müssen“, kritisiert der CDU-Fraktionsvorsitzende Markus Schlüter.

In den letzten Wochen konnte in der Presse verfolgt werden, dass es offensichtlich eklatante Schwächen bei den Grünpflegearbeiten der Stadt Herne gibt. Ein Bürger wurde Anfang Oktober durch einen herabstürzenden Ast verletzt. In diesem Fall hatte sich totes Gehölz gelöst und ist auf den Fußgänger gestürzt. Nach Bekanntwerden dieses Vorfalles meldeten sich weitere betroffene Bürger bei den Medien.

Die CDU-Fraktion nahm dies zum Anlass, die Verwaltung, in der vergangenen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses, um eine Stellungnahme zu den Vorfällen zu bitten. Dabei sollte unter anderem geklärt werden, wie die Verwaltung den Zustand der im Stadtgebiet befindlichen Bäume kontrolliert und ob für die Zukunft gewährleistet werden kann, dass sich ein ähnliches Ereignis nicht wiederholt.
„Die entsprechenden Antworten aus dem Rathaus reichen uns allerdings definitiv nicht aus“, betont Markus Schlüter. So werden die insgesamt 41 000 öffentliche Bäumen an Straßen etc. einmal pro Jahr von Stadtgrün kontrolliert und Gefahrenstellen beseitigt. „Das reicht beileibe nicht aus“, gibt Schlüter zu bedenken. „Besonders in der aktuell stürmischen Jahreszeit, wären regelmäßigere Kontrollen mehr als sinnvoll, um unsere Bürger vor Verletzungen zu schützen. „

Insgesamt sind bei der Stadtverwaltung - nach eigenen Angaben - in den Jahren 2009 und 2010 zwanzig Schadensfälle gemeldet worden. Für diese habe das Rathaus allerdings keine Haftung übernehmen müssen – Grund dafür sei die „hervorragende“ Pflege der Bäume.

Die CDU-Fraktion ist der Auffassung, dass zwanzig geschädigte Bürgerinnen und Bürger, zwanzig Personen zu viel sind und verlangt deshalb deutlich mehr Einsatz von den Verantwortlichen im Rathaus.

Autor:

Daniela Spengler aus Herne

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