Jung-Parlamentarier unter sich

Angetreten zum Gruppenbild im Treppenhaus des Herner Rathauses: die Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments.
  • Angetreten zum Gruppenbild im Treppenhaus des Herner Rathauses: die Mitglieder des Kinder- und Jugendparlaments.
  • Foto: Nina-Maria Haupt/Stadt Herne
  • hochgeladen von Sebastian Fink

Die 80 Mitglieder des neuen Kinder- und Jugendparlaments (KiJuPa) haben sich zum ersten Mal im Ratssaal des Herner Rathauses getroffen. Dort, wo sonst erwachsene Politiker Beschlüsse für unsere Stadt fassen, versammelten sich die Neun- bis Vierzehnjährigen. Knapp die Hälfte von ihnen hat schon im vorigen Jahr mitgemacht, die anderen sind neu dabei.

Von jeder Schule können zwei Mitglieder ins KiJuPa entsandt werden, wer mitmachen wollte, konnte sich beim Leiter des KiJuPa, Armin Kurpanik, melden. „Wir haben mehr Anmeldungen gehabt, als wir berücksichtigen können und der Zulauf wird immer größer“, hat Kurpanik beobachtet. Er gibt den Schülern einen ersten Einblick, wie Lokalpolitik funktioniert und hilft ihnen, ihre eigenen Ideen umzusetzen. Zum Beispiel hat das KiJuPa in den vergangenen Jahren Spielplätze unter die Lupe genommen und Bäume gepflanzt, aber auch Partnerstädte besucht und Jugendliche aus anderen Ländern zu Gast gehabt.

Auch für die kommenden Monate haben die Jungen und Mädchen schon viele Ideen: Umwelt- und Tierschutz sind ihnen wichtig, genauso wie die Kinderrechte. Die Luftverschmutzung durch Autos und Raucher stört sie, auch Hundekot ärgert die Kinder. Ganz konkret wollen sie sich für saubere Spielplätze, günstige Schwimmbäder, mehr Freizeitangebote, Mülleimer und Radwege einsetzen. Auch die Ausstattung der Schulen und Kindergärten sowie Rauchverbote liegen ihnen am Herzen.

Gleichzeitig stehen Sport, Parks, Freizeitangebote und Kulturveranstaltungen ganz oben auf der Liste der tollsten Sachen in Herne. Aber auch Jugendzentren, der Rhein-Herne-Kanal, Kioske und die Erzbahntrasse sind bei den KiJuPa-Mitgliedern beliebt. An ihren Projekten werden sie in den Arbeitskreisen Herne-Mitte, Sodingen und Wanne-Eickel arbeiten. Für ältere Jugendliche gibt es den Arbeitskreis Jugend.

Quelle: KiJuPa

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