Ein Schritt zur Inklusion

Dorothee Wasel (Leitung Bahnhofsmanagement), Carsten Kirchhoff (Projektleiter BEG NRW mbH) und Castrop-Rauxels Bürgermeister Rajko Kravanja übergaben den Schlüssel für das Empfangsgebäude an Rochus Wellenbrock.
  • Dorothee Wasel (Leitung Bahnhofsmanagement), Carsten Kirchhoff (Projektleiter BEG NRW mbH) und Castrop-Rauxels Bürgermeister Rajko Kravanja übergaben den Schlüssel für das Empfangsgebäude an Rochus Wellenbrock.
  • Foto: Stefan Kuhn
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Die Herner Wewole-Stiftung ist seit 1. Oktober Besitzer des Empfangsgebäudes im Hauptbahnhof Castrop-Rauxel. Das Objekt wurde offiziell an den Teilhabe-Anbieter für Menschen mit Behinderungen übergeben. Die Umbauarbeiten werden so schnell wie möglich beginnen.

Das Empfangsgebäude im Hauptbahnhof Castrop-Rauxel gehört nun der Herner Wewole-Stiftung. Spätestens im Frühjahr 2019 werden im Erdgeschoss das Café „CAPuccino“ und der Verkaufskiosk „Nimm Ess mit“ die Nutzer von Bussen und Bahnen mit Speisen und Getränken versorgen. Dazu geht die Stiftung das landesweit erste Franchise-Projekt mit der Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Süd ein. Für die Wewole ist die Übernahme des Empfangsgebäudes von der Bahnflächen-Entwicklungsgesellschaft NRW (BEG) ein weiterer Meilenstein auf dem Weg des Sozialunternehmens, ein fester Bestandteil des sozialen Arbeitsmarktes zu werden.

Stiftungsvorsitzender Rochus Wellenbrock sagt: „Wir schaffen hier 20 Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen, die aus der Region kommen werden.“ Vier weitere Arbeitsplätze sind für Führungskräfte vorgesehen. Der neue Eigentümer, die Wewole Werken gGmbH, investiert einen hohen sechsstelligen Betrag in den Umbau des Erdgeschosses. In der ersten Etage soll die von der Rebeq geführte Radstation ein neues Zuhause finden – mit Gleisanschluss. Wellenbrock freut sich auf das Miteinander: „Wir haben einen guten Weg für eine konstruktive Zusammenarbeit gefunden und wollen gemeinsam diesen attraktiven Standort weiterentwickeln.“

Für den Betrieb von Kiosk und Café schlägt die Wewole erstmals einen völlig neuen und landesweit bisher einmaligen Weg ein: Im Erdgeschoss ist die Wewole Werken gGmbH Franchise-Partner der Genossenschaft der Werkstätten für behinderte Menschen Süd. Diese anerkannte Einrichtung der Behindertenarbeit versetzt Sozialunternehmen wie die Wewole in die Lage, in der Gastronomie und im Handel inklusive Arbeitsplätze zu schaffen, wirtschaftlich zu betreiben und dauerhaft zu erhalten - direkt eingebettet in das gesellschaftliche Umfeld.

Quelle: Wewole

Autor:

Wochenblatt Herne aus Herne

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