Wir graben uns 'nen Teich!

Noch ist es bloß ein Loch im Schulgarten , aber schon bald wird es zum Teich.
Das haben sich Biologie-Lehrerin Svenja Jegottka (Mitte rechts) und ihre Schüler aus den Klassen 5, 7 und 10 der Realschule an der Burg vorgenommen. 
WB-Foto: Erler
  • Noch ist es bloß ein Loch im Schulgarten , aber schon bald wird es zum Teich.
    Das haben sich Biologie-Lehrerin Svenja Jegottka (Mitte rechts) und ihre Schüler aus den Klassen 5, 7 und 10 der Realschule an der Burg vorgenommen.
    WB-Foto: Erler
  • hochgeladen von Bernhard W. Pleuser

Ein eindrucksvolles Loch hachen Jungen und Mädchen der Realschule an der Burg in ihrem Schulgarten gegraben. Hier soll ein etwa 50 Quadratmeter großer Teich mit 80 bis 90 Zentimeter Tiefe entstehen. „Eine Sumpfzone“, wie es Hiltrud Buddemeier vom BUND erklärt, die ebenfalls mit anpackt. Ein wunderbarer Platz für Molche, Frösche und Kröten. Von Libellen ganz zu schweigen.

Biologie-Lehrerin Svenja Jegottka (27), die sich das Projekt ausgedacht hat, hofft erst einmal, dass die Stadt Herne ihr Versprechen hält und mit einem Radlader den Baum entfernt, der derzeit noch in der Mitte des zukünftigen Teiches wächst und unter Pilzbefall leidet. „Danach können wir die Teichfolie auslegen. Das ist für die Zeit nach den Sommerferien geplant.“
Die Schüler entwickeln derzeit einen Riesenspaß beim Buddeln und freuen sich auf die Wasserlandschaft.

Aber sie graben nicht nur: In einem Beet wachsen ihre Erdbeer-Pflänzchen, an denen leider nur eine einzige Frucht hängt. Unkraut muss trotzdem gejätet werden, das ist doch klar!

Die kleinen Naturfreunde haben bereits Nistkästen und Insektenhotels gebaut, einen Walnuß- und einen Kirschbaum gepflanzt. Im Moment beschäftigt zwei Mädchen ein aktuelles Problem: Sie haben einen Stein hochgehoben, was zur Flucht von zahlreichen Kellerasseln führt. „Einfach nur wegfegen, nicht töten“, rät ihnen die Lehrerin.

Svenja Jegottka hat große Pläne: direkt neben dem Teich soll ein „Klassenzimmer im Grünen“ entstehen. Sie überlegt noch, wie es am besten möbliert werden könnte. Außerdem finden sich Erlebnisgarten und Sinnespfad auf ihrem Natur-Programm. Im Herbst soll ein Weiden-Tipi emporwachsen. Unterstützt wird das grüne Vorhaben nicht nur vom BUND, sondern auch von den Eltern einiger Schüler. „Wir könnten weitere Helfer gut gebrauchen – Ehrenamtliche und auch einen Landschaftsbauer, der Zeit erübrigen kann oder in Rente ist.“ Es fehlt auch noch ein wenig „Hardware“ – wie etwa Gartenscheren und eine Schubkarre.

Wer helfen oder durch Sachspenden zum Gelingen beitragen möchte, der meldet sich am besten bei der Realschule an der Burg unter: 02325/303 33 oder 303 88.

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