Motorworld wird dreimal so groß

Aus 20.000 Quadratmeter werden 60.000: Marc Baumüller und Martin Rinke, die beiden Geschäftsführer der Zeche Ewald Entwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG, Projektgesellschaft der Motorworld Zeche Ewald Ruhr, freuen sich: „Das war ein langer und spannender Weg. Aber wir haben eine Situation erreicht, die alle in Herten und weit darüber hinaus begeistern wird.“

Dem kommenden Mobilitäts- und Sportwagenzentrum wird eine mehr als dreimal so große Fläche zur Verfügung stehen. Möglich gemacht hat diesen Coup die PEG, die Projekt Ewald GmbH & Co. KG, der zahlreiche Grundstücke und Gebäude des früheren Zechengeländes gehörten. Nach dem Verkauf sämtlicher Grundstücke wird die PEG nun Mitgesellschafterin. „Alles, was bisher auf Ewald noch ungenutzt und unbebaut ist, wird jetzt Teil der Motorworld“, erklärt PEG-Geschäftsführer Stephan Künzer. „Dazu gehören alle Grundstücke Richtung Halde Hoheward und Autobahn, aber auch die Schwarz- und Weißkaue sowie die Lohn- und die Tonnenhalle.“

200 neue Arbeitsplätze

Vor drei Monaten hat die Motorworl in der Rasenhängebank unter dem Doppelbockturm ihre ersten Büros bezogen. „Nun“ erklärt Geschäftsführer Marc Baumüller, „sind wir vor Ort für alle Interessenten ansprechbar, die sich auf unserem Gelände engagieren wollen. Hier gibt es in Zukunft alles, was das Herz des Motorfreundes frohlocken lässt. Dabei wird die Zeche Ewald zum Anziehungspunkt, zum Treffpunkt und zum grandiosen Service- und Verkaufsraum.“
Vorbild ist die Motorworld Region Stuttgart in Böblingen, ein riesiges privates Oldtimer- und Sportwagenzentrum. Seit 2009 besuchen jährlich mehr als 500.000 Besucher das Gelände eines ehemaligen Flughafens. Hier gibt es hochwertige Einstellmöglichkeiten für Oldtimer genauso wie Verkaufsräume der Premiummarken wie Ferrari, Maserati, Ferrari, Lamborghini, Lotus, McLaren oder Harley-Davidson. Fachbetriebe und spezialisierte Werkstätten kümmern sich um die Bedürfnisse der Fahrzeugliebhaber.

Die Verantwortlichen gehen davon aus, dass die Bauarbeiten noch in diesem Jahr beginnen. Spätestens 2019 kann die Motorworld auf der ehemaligen Zeche dann auf der Überholspur unterwegs sein. Insgesamt sollen mindestens 200 neue Arbeitsplätze entstehen.

Autor:

Thorsten Seiffert aus Herten

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