Sicherheit im Straßenverkehr für Hertener Grundschulkinder
Flyer weist auf Schulwegsicherung am Paschenberg hin

(v.l.n.r.) Sandra Müller, Leiterin der Martinischule, Beate Kleibrink, von den Kinderfreunden der Stadt Herten und Tanja Blankenstein, Leiterin der Ludgerusschule setzen sich gemeinsam für die Verkehrssicherheit vor den Grundschulen ein.
  • (v.l.n.r.) Sandra Müller, Leiterin der Martinischule, Beate Kleibrink, von den Kinderfreunden der Stadt Herten und Tanja Blankenstein, Leiterin der Ludgerusschule setzen sich gemeinsam für die Verkehrssicherheit vor den Grundschulen ein.
  • Foto: Stadt Herten
  • hochgeladen von Ingrid Lücke

Vor den Schulen am Paschenberg ist aktuell viel Verkehr: Neben dem Alltagsverkehr und den Linienbussen sind unter der Woche auch Schulbusse unterwegs. Zudem sind rund 200 Ludgerusschulkinder und 230 Martinischulkinder morgens auf dem Weg zu ihren Schulen. Mit einem Flyer hat sich die Kinderfreundin der Stadt Herten, Beate Kleibrink, nun an die Eltern der Schulkinder gewandt, um auf die Parkproblematik vor den Schulen hinzuweisen und alternative Park- und Haltemöglichkeiten aufzuzeigen.
"Der Flyer soll deutlich machen, dass die Stadtverwaltung zwar viele Maßnahmen für einen sicheren Schulweg treffen kann, aber in erster Linie auf die Rücksicht und Mithilfe der Eltern angewiesen ist", so Beate Kleibrink.
Vor Ort gibt es bereits Möglichkeiten ohne Zeitlimit mit dem Auto zu halten und parken, aber es knubbelt sich direkt vor den beiden Grundschulen am Paschenberg sehr. Die Kinderfreundin ist seit Schulöffnung der Martinischule schon mehrfach vor Ort gewesen und konnte beobachten, dass Eltern teilweise in der Busbucht halten und damit die einfahrenden Busse blockieren oder im absoluten Halteverbot stehen.
Zu beobachten ist auch, dass die Eltern mitten auf der Straße mit dem Auto halten, ihr Kind im fahrenden Verkehr aussteigen und zwischen dem Verkehr über die Straße laufen lassen. "Das birgt große Gefahren für die Kinder, die wir den Eltern bewusstmachen wollen", so die Beate Kleibrink. Der Flyer zeigt aber auch Möglichkeiten auf, den Schulweg sicher zu machen: das Parken und Halten außerhalb des Schulbereichs oder an den Elternhaltestellen, die Nutzung des Schulbusses oder mit den Kindern den Schulweg zu Fuß zu üben.

Unterstützung durch Schulleiterinnen

Das Projekt der Kinderfreunde Herten wird von beiden Schuleiterinnen der Grundschulen, Sandra Müller von der Martinischule und Tanja Blankenstein von der Ludgerusschule, unterstützt. "Denn hier geht es darum, die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler auf den Straßen zu erhöhen", so Beate Kleibrink.
Damit alle Schüler beider Schulen sicher ihren Schulweg bestreiten können, hat die Stadtverwaltung in der Vergangenheit zahlreiche Verkehrssicherheitsmaßnahmen, wie die Temporeduzierung auf 30 Stundenkilometer, die Ausweisung des "Eingeschränkten Halteverbots" an geeigneten Stellen, die Einführung der "Elternhaltestelle", an denen die Eltern ihre Kinder ein- und aussteigen lassen können, das "Absolute Halteverbot" an Stellen, die schlecht einsehbar sind für querende Kinder und Hinweisschilder für Eltern, dass vor den Schulen nicht geparkt werden sollte, getroffen.
Nun soll der Flyer, den alle Kinder mit nach Hause bekommen haben, einen weiteren Beitrag zur Verkehrssicherheit am Paschenberg in Herten leisten.

Autor:

Lokalkompass Herten aus Herten

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