Neue Schilder soll Radfahrer aufmerksam machen
Geister in Herten nicht erwünscht

Die Polizisten Natascha Käding und Martin Heitkamp und Marc Bouten, Leiter des Ordnungsamtes sowie die Kinderfreundin Beate Kleibrink (v.l.) bei der Aktion gegen Geisterradfahrer.
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  • Die Polizisten Natascha Käding und Martin Heitkamp und Marc Bouten, Leiter des Ordnungsamtes sowie die Kinderfreundin Beate Kleibrink (v.l.) bei der Aktion gegen Geisterradfahrer.
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Kurz vor Halloween geht es den Geistern in Herten an den Kragen, genauer gesagt den Geisterfahrer auf zwei Rädern. Geisterfahrer sind nicht nur auf der Autobahn ein großes Problem, sondern auch im allgemeinen Straßenverkehr. Im Speziellen hier in Herten im Kreisverkehr am Busbahnhof.
Um die Fahrradfahrerinnen und -fahrer darauf aufmerksam zu machen, dass falschherum in den Kreisverkehr zu fahren gefährlich ist, haben die Stadt, der Kreis Recklinghausen und die Polizei eine Aktion mit neuen Markierungen und zusätzlichen Schildern initiiert.
"Wir wollen an die Vernunft der Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer appellieren", erklärt Marc Bouten, Leiter des Ordnungsamtes. "Wir haben deshalb zusätzliche Schilder aufgestellt", so Bouten weiter. Jetzt müssen die Radlerinnen und Radler durch zwei "Fahrrad verboten" Schilder hindurch fahren, wie durch ein Tor. Noch deutlich sichtbarer sind die neuen Piktogramme auf den Fahrradwegen. Falschfahrerinnen und -fahrern lächelt jetzt ein gelber Geist mit dem Hinweis "Geisterradler bitte wenden" entgegen. "Vielleicht fällt es so eher auf", ergänzt Polizist Martin Heitkamp.
Außerdem setzt die Stadt auf Information und vorbeugende Maßnahmen. Kinderfreundin Beate Kleibrink geht regelmäßig in Schulklassen und spielt mit den Schülerinnen und Schülern die Situationen durch. "Vielen ist die Gefahr nicht bewusst, was passieren kann, wenn sie falsch herum in den Kreisverkehr fahren", so Beate Kleibrink. "Die Autofahrer rechnen ja nicht mit den Fahrradfahrern."
Alle Beteiligten hoffen jetzt, dass die Maßnahmen wirken. Sollte das nicht der Fall sein, müsse man auch bauliche Veränderungen in Erwägung ziehen, so Martin Heitkamp. Der Kreisverkehr gilt als so genannte Unfallhäufungsstelle. Die Unfallkommission überlegt jedes Jahr aufs Neue, wie solche Schwerpunkte entschärft werden können.

Die Polizisten Natascha Käding und Martin Heitkamp und Marc Bouten, Leiter des Ordnungsamtes sowie die Kinderfreundin Beate Kleibrink (v.l.) bei der Aktion gegen Geisterradfahrer.
Witzige Graffitis wurden angebracht.
Autor:

Thorsten Seiffert aus Herten

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