Notrufzentrale auf der Gartenstraße ist die größte in ganz Deutschland
Hertener Bürgermeister besucht das Deutsche Rote Kreuz

DRK-Vorstand Ralf Hoffert, Mitarbeiter Julian Backhaus von der Hausnotrufzentrale, Wirtschaftsförderin Frauke Wiering und Hertens Bürgermeister Fred Toplak im Technikraum des DRK Herten für die Hausnotrufzentrale. Foto: Matthias Heselmann
  • DRK-Vorstand Ralf Hoffert, Mitarbeiter Julian Backhaus von der Hausnotrufzentrale, Wirtschaftsförderin Frauke Wiering und Hertens Bürgermeister Fred Toplak im Technikraum des DRK Herten für die Hausnotrufzentrale. Foto: Matthias Heselmann
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Kürzlich besuchte Toplak das Deutsche Rote Kreuz. Rund 42 hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigt das DRK und gehört damit zu den größeren Arbeitgebern in der Stadt. Zudem weiß DRK-Vorstand Ralph Hoffert zu berichten, dass sich im DRK-Haus an der Gartenstraße die größte Rotkreuz-Hausnotrufzentrale in ganz Deutschland befindet.

Mehr als 56.000 Hausnotrufe sind hier momentan aufgeschaltet und werden von Herten aus verwaltet. Im Oktober kommen noch einmal mehr hinzu: Dann wird Herten die europaweit größte Hausnotrufzentrale des Roten Kreuzes sein. So kann es sein, dass ein Mensch in Mecklenburg-Vorpommern auf den Notrufknopf drückt – und die Hilfe dann von der Gartenstraße in Herten aus koordiniert wird. Ralph Hoffert führte Fred Toplak durch die Leitstelle. Der Bürgermeister zeigte sich beeindruckt von der eingesetzten Technik.

Beim Hausnotruf bekommt die Person, die mit dem DRK einen Vertrag abschließt, das System in der eigenen Wohnung oder im eigenen Haus installiert. Sie erhält einen Funksender, einen roten Knopf, den sie am Handgelenk oder an einer Kordel um den Hals tragen kann. Im Notfall reicht ein Druck auf den Knopf, und die Person ist per Freisprecheinrichtung mit dem Roten Kreuz verbunden. In der Zentrale sind sämtliche Daten – Medikamente, die eingenommen werden, Vorerkrankungen, Kontaktnummern von Angehörigen – hinterlegt, sodass schnell geholfen werden kann. "Das ist ein großes Kundengeschäft, das in den kommenden Jahren sicherlich noch ausgebaut wird", sagt Ralph Hoffert.

Neben dem Hausnotruf bietet das DRK noch weitere Dienste an. Das Rote Kreuz betreut fünf Seniorenwohnanlagen in der Stadt, demnächst wird in der Innenstadt ein Kleiderladen eröffnen, wo es gebrauchte Kleidungsstücke zu kaufen gibt. Zu den weiteren Angeboten zählen unter anderem der Menü-Service, der Sanitätsdienst, der Blutspendedienst sowie der Betrieb von Kindertagesstätten.

Seit der Aussetzung der Wehrpflicht und dem Wegfall der Zivildienststellen bietet das DRK auch die Möglichkeit eines Freiwilligen Sozialen Jahres an. "Das ist auch oft ein Sprungbrett in einen sozialen Beruf", erklärte Hoffert. "Etwa jeder dritte FSJler ergreift anschließend einen Beruf in diesem Bereich."

Autor:

Lokalkompass Herten aus Herten

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