Blue Monday: Auch 2015 gibt es in Hilden hochkarätigen Jazz

Auf die kommenden Blue Monday-Konzerte freuen sich Volker Hillebrand, Geschäftsführer des Stadtmarketings, Blue Monday-Initiator Axel Fischbacher und Ralf Kraemer, Vorsitzender des Stadtmarketings (v.l.).
  • Auf die kommenden Blue Monday-Konzerte freuen sich Volker Hillebrand, Geschäftsführer des Stadtmarketings, Blue Monday-Initiator Axel Fischbacher und Ralf Kraemer, Vorsitzender des Stadtmarketings (v.l.).
  • Foto: Michael de Clerque
  • hochgeladen von Janina Rauers

Hilden und Jazz – das gehört einfach zusammen. Nicht zuletzt der Blue Monday trägt seit Jahren dazu bei, dass Hilden weit über die Stadtgrenzen hinaus für hochkarätigen Jazz bekannt ist. Auch für dieses Jahr hat Axel Fischbacher wieder Zusagen von vielen Stars der Szene erhalten. Unterstützt wird die Reihe vom Kulturamt und vom Stadtmarketing.

Zwölf Termine, 37 Musiker: Das Programm des Blue Mondays liest sich auch 2015 wieder wie ein Who-is-Who der Jazzszene. Und natürlich ist auch Axel Fischbacher, der die Veranstaltungsreihe im Blue Note seit dem Start im Sommer 2006 organisiert, an allen Terminen mit seiner Gitarre dabei. „Bei den Jamsessions spielen wir kein geprobtes Zeug“, betont Fischbacher. Stattdessen wird improvisiert.
„Das hohe professionelle Niveau und die Dichte der Termine bildeten das Alleinstellungsmerkmal der Konzertreihe“, so Fischbacher weiter.

Die Musiker stammten meist aus Nordrhein-Westfalen, immer häufiger aber auch aus anderen Bundesländern. „Sie kommen, um sich zu präsentieren, nicht wegen der Gage. Das Publikum ist sachkundig“, so Fischbacher. Gespielt wird im Club vor durchschnittlich 50 Gästen, gezählt wurden aber auch schon mal 180. „Für Hilden ist der Blue Monday ein Glücksfall“, sagt Ralf Kraemer, Vorsitzender des Stadtmarketings. Ursprünglichen Jazz, basierend auf Improvisationen, suche man im Umkreis – Krefeld ausgenommen – sonst vergebens. Für den Erfolg der Reihe macht Fischbacher auch die gute Zusammenarbeit mit Kulturamt und Stadtmarketing verantwortlich.

Frauen sind selten in der Jazzszene

Immer wieder werde gefragt, warum nicht häufiger Frauen mit dabei seien, erzählt der Musiker weiter. „Es gibt leider zu wenig Frauen, die professionellen Jazz machen.“ Weil beim Blue Monday zudem kaum gesungen wird – dafür gebe es die Vocal-Reihe „Capio Jazz“ – sei es besonders schwierig, mehr Frauen ins Programm zu holen.
Umso mehr freut sich Fischbacher, dass Laia Genc (piano) zusammen mit Wally Böcker (bass) und Tim Dudek (drums) die diesjährige Blue Monday-Reihe am 12. Januar eröffnet. Am 23. März spielt neben Henning Gailing (bass) und Nils Tegen (drums) auch Sandra Hempel (guitar), die sonst vor allem mit der NDR-Bigband unterwegs ist. Caroline Thon (saxophone) tritt am 6. April zusammen mit Ralf Gessler (drums) und Reza Askari (bass) auf.

Specials bilden die Konzerte zu den Jüdischen Kulturtagen (9. März) mit Martin Gjakonovski (bass), Adam Nussbaum (drums) und Ohad Talmor (saxophone)sowie zu den Hildener Jazztagen am Freitag(!), 5. Juni, mit Tobias Weidinger (trompete), Krischan Frehse (bass) und Hendrick Smock (drums).

Für jeden Blue Monday gilt: Gespielt wird um 21 Uhr im Blue Note im Hotel am Stadtpark, Klotzstraße 22. Einlass ist ab 20.30 Uhr. Der Eintritt kostet 8 Euro. Ein Abo für alle 12 Veranstaltungen von Januar bis Juni 2015 kann für 80 Euro erworben werden.

Mehr Informationen gibt es im Internet auf der Homepage des Blue Mondays sowie per E-Mail unter info@axelfischbacher.com .

Autor:

Janina Rauers aus Hilden

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