Städtefreundschaft beleben

Britisch-deutsche Stadtführung als Einstieg in den Warrington-Hilden- Wiederbelebungs-Workshop. Nach 50 Jahren wird eine Auffrischung nötig. Fotos (2): Michael de Clerque
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  • hochgeladen von Dirk-R. Heuer

Die Bürgermeisterinnen von Warrington und Hilden, Karen Mundry und Birgit Alkenings, sowie die Politik aus beiden Städten wollen die Partnerschaft wieder beleben.

Hilden. Im Vorfeld zum 50-jährigen Bestehen hatten beide Seiten eine gewisse Müdigkeit festgestellt. Die Beziehungen dümpelten so vor sich hin. "Bis jetzt war langsamer Tod angesagt", bezeichnete Alkenings den Zustand. Seit einem Workshop am vergangenen Sonntag sieht die Partnerschaftswelt ganz anders aus.
"Wir sind uns parteiübergreifend einig, die Partnerschaft auf eine neue Basis zu stellen." Das erklärte der Vorsitzende des Paten- und Partnerschaftsausschusses, Ludger Reffgen (Bürgeraktion Hilden), am Montagmittag im Hildener Rathaus. Dem stimmte auch Russ Bowden, Deputy Leader of the Council, aus Warrington während des gemeinsamen Pressegesprächs zu. Auch die beiden Verwaltungschefinnen waren sich einig, den Neuanfang zu wagen.
Welche Schritte genau eingeleitet werden sollen, hängt nun von den Räten ab. Denn in beiden Städten herrscht Ebbe in der Stadtkasse. Und mit dem Brexit fallen auch die europäischen Zuschüsse weg. "Die waren aber schon immer sehr aufwändig zu beantragen", erläuterte Alkenings - die Kosten für die investierte Arbeitszeit oft ähnlich hoch wie der spätere Ertrag.
"Aber allein die Tatsache, dass sich alle einig sind, neue Wege zu gehen, ist ein gutes Zeichen", so Hildens Bürgermeisterin. Zu den konkreten Ergebnissen des Workshops vom vergangenen Wochenende wollte sich die Verwaltungschefin noch nicht äußern. "Wir gehen jetzt in den Rat und stellen die Ergebnisse vor."
Soviel scheint aber bereits jetzt klar: Die Belebung soll auf eine breitere Basis als bisher gestellt werden. Geplant ist eine stärkere Einbindung der Bevölkerung - so zumindest das Ziel.
"Warum soll man zur Festigung der englischen Sprache nicht einfach mal nach Warrington fahren", ergänzte Reffgen. Es müssten ja nicht immer Malta oder die USA sein.
Einig sind sich beide Seiten auch, dass der Brexit eher Nach- denn Vorteile bringe. Trotz der kommenden Erschwernisse streben beide Seiten auch an, die wirtschaftlichen Kontakte zwischen den Städten ebenfalls zu fördern.
Dann aber schauen die Beteiligten auf die Uhr: Gegen Mittag hebt der Flieger in Richtung Insel ab. dh Einig im Ziel der Intensivierung der Partnerschaft: Die Bürgermeisterinnen von Warrington und Hilden, Karen Mundry und Birgit Alkenings.

Britisch-deutsche Stadtführung als Einstieg in den Warrington-Hilden- Wiederbelebungs-Workshop. Nach 50 Jahren wird eine Auffrischung nötig. Fotos (2): Michael de Clerque

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