Bürgeraktion in Hilden will Tempo 50 bis zur Waldkaserne
Über Vorschlag wird beraten

Die Elberfelder Straße am Ortsausgang in Fahrtrichtung Haan: Die BA möchte, dass die 70er-Zone erst hinter der Waldkaserne beginnt.
  • Die Elberfelder Straße am Ortsausgang in Fahrtrichtung Haan: Die BA möchte, dass die 70er-Zone erst hinter der Waldkaserne beginnt.
  • Foto: Foto: Bürgeraktion Hilden
  • hochgeladen von Corinna Rath

Kann auf der Elberfelder Straße die 50er Zone um einige hundert Meter in Richtung Haan ausgedehnt werden? Die Bürgeraktion hat mit dieser Frage einen Bürgervorschlag aufgegriffen und mit einem Antrag die Verwaltung um Prüfung gebeten.

Konkret sieht der Vorschlag vor, den 50-Stundenkilometer-Bereich über das Ortsschild hinaus in Richtung Haan bis zur Kaserne auszudehnen. Mit dem Ziel, vor allem den nach Hilden einfahrenden Verkehr bereits vor dem sensiblen Einmündungsbereich von Waldschwimmbad und Waldschenke im Tempo zu drosseln.

Tempo 70 zu schnell

Der Straßenabschnitt weise auch jenseits des Ortseingangsschilds viele Merkmale auf, für die Tempo 70 zu schnell sei, begründet die BA ihren Antrag. Das hochfrequentierte Naherholungsgebiet umfasse neben dem beliebten Freibad und dem Ausflugslokal auch den Tennisclub und den großen Parkplatz für Waldbesucher. Hinzu kämen viele, die Straße querende Reiter. "Wir wollen nicht auf die Straßenverkehrsordnung warten, die Änderungen erst zulässt, nachdem es zu Unfällen gekommen ist und möglicherweise Tote und Verletzte zu beklagen sind", gibt BA-Fraktionschef Ludger Reffgen besorgt zu bedenken. Die Fußgängerbedarfsampel in Höhe Waldbad habe für den vielen Abbiegeverkehr keine Bedeutung.

Zuständigkeit liegt bei Stadt Hilden

Die BA regt an, die Kasernenzufahrt in die, den innerörtlichen Regeln angepasste Geschwindigkeitsbeschränkung einzubeziehen. Rückfragen beim Standortkommandanten hätten ergeben, dass eine solche Maßnahme von der Bundeswehr positiv gesehen würde.
Und was sagt StraßenNRW als überörtliche Straßenbaubehörde zu dem Vorschlag? Die Anordnung einer Geschwindigkeitsbeschränkung auf der Bundesstraße (B 228) habe durch die örtliche Straßenverkehrsbehörde zu erfolgen, wird vom Landesbetrieb auf Nachfrage klar gestellt. Die Zuständigkeit liege bei der Stadt Hilden, und der werde man nicht reinreden.
Der Stadtentwicklungsausschuss wird über den Vorschlag in seiner nächsten Sitzung am kommenden Mittwoch ab 17 Uhr im Bürgertreff Nord beraten.

Autor:

Corinna Rath aus Hilden

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