Zahlreiche Besucher erfreuten sich am großen Angebot auf der Mittelstraße
Trödeln was das Zeug hält

Barbara Achilles hatte neben einem Dreimaster noch zahlreiche andere "Schätzchen" im Angebot. | Foto: Michael de Clerque
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  • Barbara Achilles hatte neben einem Dreimaster noch zahlreiche andere "Schätzchen" im Angebot.
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 Rund 50 Aussteller hatten sich angemeldet, aber nicht alle kamen. Dennoch war der Fabry-Trödelmarkt am vergangenen Sonntag ein voller Erfolg.

Die Händler vor Ort hatten wieder jede Menge Kunst und Krempel, Preiswertes und Praktikables sowie Kultur und Prachtvolles aus vergangenen Zeiten im Gepäck. Und auch das Wetter spielte mit - zumindest während der Öffnungszeiten . "Die Stimmung war bei Besuchern und Händlern gut", erzählte Organisatorin Beate Reinecke-Denker, Geschäftsführerin von Event Orca.

Weniger Gäste

"Die Gäste haben das Angebot gern angenommen, auch wenn es nicht ganz so voll war wie in den Vorjahren." Das "Einbahnstraßensystem" von der St. Jacobus-Kirche rechts an den Ständen vorbei bis zum Alten Markt und von dort aus zurück - oder halt entsprechend umgekehrt, sei ein gutes System. Am jeweiligen Endpunkt hieß es, die "Laufspur" zu wechseln. Damit niemand auf die "Gegenfahrbahn" geriet, hatte Organisatorin Beate Reinecke-Denker, Geschäftsführerin von Event Orca, die Mittelstraße entsprechend in der Mitte "markiert" - auch wenn das nicht von jedem Besucher eingehalten wurde.

Trödeln mit Maske

Es sei eben nicht einfach gewesen, den Markt zu Coronazeiten zu organisieren. Trotz des Regens in den frühen Morgenstunden war Hildens Einkaufsstraße bereits zu Beginn der Veranstaltung voller Gäste, auch wenn die Geschäfte geschlossen blieben. Das Trödeln mit Maske funktionierte, die große Mehrheit hielt die Hygienemaßnahmen ein. Allerdings meinten einige auch, sie müssten sich nicht an die Regeln halten. Den drei Meter großen Abstand zwischen den Ständen hielten die Händler ein. Das hatte zudem den Vorteil, dass die Besucher das Angebot gut einsehen konnten, auch wenn einige beim Flanieren die 1,5 Meter Abstand ignorierten. Beim Feilschen an den Ständen war es mit Maske natürlich schwieriger.

Neuware nicht erwünscht

Neuware und Kleidung waren wie immer nicht erwünscht, um das einmalige Trödelflair nicht zu zerstören. Ob viele auswärtige Gäste vor Ort waren, konnte die Geschäftsführerin nicht sagen: "Ich war die ganze Zeit auf dem Markt unterwegs." Coronabedingt blieb das Parkhaus am Nove-Mesto-Platz geschlossen. "Wichtig ist mir, dass die Händler am Ende des Tages zufrieden und die Besucher um einige Schätzchen reicher waren", so die Organisatorin.

Alle Fotos: Michael de Clerque 

Autor:

Dirk-R. Heuer aus Hilden

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