Unfall in Hilden: Polizei ermittelt geflüchteten Fahrer

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Der Fahrer, den die Polizei ermittelte, stand unter Einfluss von Alkohol und Drogen. (Foto: Polizei Mettmann / Symbolfoto)

Die Hildener Polizeibeamten vermelden eine erfolgreiche Ermittlung bei einer Fahrerflucht: Am Dienstagnachmittag, 5. Dezember, befuhr gegen 16.20 Uhr ein zunächst unbekannter Fahrzeugführer mit einem schwarzen PKW BMW der 5er-Reihe die Straße Auf dem Sand in Hilden. An der Einmündung Westring fuhr er aus ungeklärter Ursache auf den wartenden VW Amarok eines 61-jährigen Haaners auf.

Riskante Fahrmanöver

Dabei entstand an dem Amarok nur leichter Sachschaden. Der BMW-Fahrer setzte sein Fahrzeug zurück, wendete und flüchtete ohne Schadensregulierung vom Unfallort. Dabei gefährdete er durch riskante Fahrmanöver andere Verkehrsteilnehmer.

Genaue Zeugenbeschreibung

Auf der Anhängerkupplung des Amaroks blieb aber das Kennzeichen des BMWs zurück und Zeugen konnten der Polizei den Fahrer des flüchtigen Fahrzeugs genau beschreiben. Sofortige polizeiliche Ermittlungen zum flüchtigen BMW an der Halteranschrift des Hildener Firmenfahrzeugs, an dem ein Schaden von circa 2.000 Euro festgestellt wurde, führten dann auch sehr schnell zur Ermittlung eines dringend tatverdächtigen Fahrzeugnutzers.

Drogen- und Alkoholeinfluss

Der 34-jährige Wuppertaler stand bei seiner Befragung deutlich unter Drogen- und Alkoholeinfluss, bestritt seine Unfallbeteiligung, verwickelte sich dabei in erkennbare Widersprüche.

Die Hildener Polizei leitete deshalb ein Strafverfahren gegen ihn ein und veranlasste zur Beweisführung die ärztliche Entnahme von zwei Blutproben. Während der polizeilichen Ermittlungsmaßnahmen stellte sich dann auch noch heraus, dass gegen den 34-jährigen Wuppertaler ein Haftbefehl vorlag, dessen Umsetzung der Beschuldigte jedoch durch Entrichtung einer Geldzahlung abwenden konnte.
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Marlies Bluhm aus Düsseldorf | 07.12.2017 | 13:30  
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