Iserlohner Polizisten rochen den Braten
Tür zu, Drogen weg, Burger kalt

Am Sonntag um 1.45 Uhr suchte ein Iserlohner die Hilfe der Polizei, weil sich ausgesperrt hatte.

Er erzählte, dass er mit einem Verwandten in eine neue Wohnung in einem Mehrfamilienhaus ziehen wolle. Das Problem: Nach dem Renovieren überfiel ihn nächtlicher Heißhunger. Aber er besaß noch keinen Schlüssel. Also ließ er die Wohnungstür offen, blockierte die Haustür und ging zum Fastfood-Restaurant. Doch sorgsame Nachbarn machten ihm einen Strich durch die Rechnung: Sie zogen den Keil weg. Niemand wollte den (noch) Fremden einlassen. Nun sollte die Polizei Tür und Tor öffnen. Mit dem Versprechen, dass er in der Wohnung einen Beweis für seine Geschichte habe, verschafften ihm die Beamten Einlass. Flux verschwand er in der Wohnung und schmiss etwas unters Sofa. Die Polizeibeamten rochen den Braten, guckten unters Sitzmöbel und zogen ein Tütchen mit Betäubungsmitteln hervor.

Weil er immer noch keinen Beweis lieferte, dort zu wohnen, begleiteten ihn die Polizeibeamten wieder raus und servierten zu den inzwischen kalten Burgern eine Strafanzeige wegen der Drogen.

Autor:

Stephan Faber aus Iserlohn

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

19 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.