Buch aus Kalkar

Verein der Freunde Kalkars (Hrsg.): Die Dominikaner in Kalkar Begraben und vergessen?; Selbstverlag Kalkar 2013; 224 Seiten; ISBN: 978-3-00-042677-3

Die Dominikaner gründeten im Jahre 1455 ein Kloster im niederrheinischen Ort Kalkar. Dies geschah mit Unterstützung des Herzogs Johann I von Kleve und seiner Mutter Herzogin Maria von Burgund. Die Kirche wurde 1480 eingeweiht, mit bedeutenden Kunstwerken ausgestattet und zu Beginn des 19. Jahrhunderts im Rahmen der Säkularisation abgerissen. Das Gebäude lag im heutigen Historischen Stadtkern ganz in der Nähe des Marktplatzes.

St. Nicolai wurde zur Stadtpfarrkiche und erhielt viele der Kunstwerke. Wer genauere Details wissen möchte, sei an die Chronik zu Beginn des Buches verwiesen.

Genau genommen ist die vorliegende Veröffentlichung ein Ausstellungskatalog, der zu einer Kirchenkunstpräsentation in St. Nicolai im Sommer 2013 gehört.

Sehr umfangreich werden die Exponate vorgestellt und beschrieben. Dies geschieht mittels Wort und Bild. Gemälde und Zeichnungen kommen hier vor, genauso wie eine Inkunabel, eine Kanzel und Heiligenstandbilder, um nur einen groben Überblick zu geben.

Hier wird unbekannte lokale niederrheinische katholische Kirchengeschichte vorgestellt. Dies ist umso lobenswerter, weil Kalkar heute bestensfalls nur noch durch das Kernwasser Wunderland wahrgenommen wird.

Der Ausstellungskatalog wendet sich an eine heimatkundlich bzw. katholisch-kirchen- / kulturgeschichtlich interessierte Leserschaft. Der Informationsgehalt ist hoch, die Aufmachung gelungen.

Autor:

Felicia Rüdig aus Duisburg

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