Resümee Heuschrecken an der Seseke

Naturgut Seseke
Die Heuschrecken-Saison neigt sich dem Ende. Mit der Einkehr des kalten Herbstwetters, wenig Sonne und frostigen Nächten nimmt die Aktivität der Tiere immer mehr ab. Somit ist auch die Zeit der Datenerhebungen vorbei, die hier im Rahmen einer Masterarbeit über die Heuschreckenfauna an der Seseke stattgefunden haben. Mit einem ersten Blick auf die Ergebnisse, kann ein positives Resümee gezogen werden. Gerade in den renaturierten
Bereichen der Seseke ist die Artenvielfalt an Heuschrecken durchaus beträchtlich. Auch sensiblere Arten in Bezug auf Standortwahl und Habitatbindung, konnten hier kartiert werden, so z.B. die Blauflügelige Sandschrecke (Sphingonotus caerulans), die große Sumpfschrecke (Stethophyma grossum) oder die Große Goldschrecke (Chrysochraon dispar),
die alle Vertreter der Feldheuschrecken sind. Auch Langfühlerheuschrecken wie die Kurzflügelige Schwertschrecke (Conocephalus dorsalis) wurden gesichtet. Das Besondere bei einigen Arten ist, dass es sich jeweils um Rote Liste Arten handelt, die als gefährdet oder sogar stark gefährdet ausgewiesen sind. Somit sind sie schutzbedürftig, ebenso wie ihr Lebensraum.
Ein Appell an alle, die ihre Freizeit gerne mit einem Spaziergang oder mit dem Fahrrad an der
Seseke verbringen: Es sollte darauf geachtet werden auf den Wegen zu bleiben. Bitte nicht unnötigerweise die Grünflächen bzw. die Flächen des Uferbereiches betreten und vor allem sollte kein Müll an der Seseke landen! Schließlich wäre es doch sehr schön, wenn wir weiterhin eine üppige Naturkulisse vorfinden, die nebenbei auch einen hohen Erholungswert bietet.
©BSc Christian Streppel

Autor:

Carsten Grunwald aus Kamen

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