Stadt Kamp-Lintfort informiert
Neubaugebiet in der Altsiedlung

Christian Mörs vom Planungsamt, Bürgermeister Prof.  Christoph Landscheidt und Planungsamtsleiterin Monika Fraling beantworteten die Fragen der Bürger.
  • Christian Mörs vom Planungsamt, Bürgermeister Prof. Christoph Landscheidt und Planungsamtsleiterin Monika Fraling beantworteten die Fragen der Bürger.
  • Foto: Stadt Kamp-Lintfort
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Die Stadt Kamp-Lintfort hat in einer Bürgerversammlung über den Planungsstand zu einem neuen Baugebiet auf dem ehemaligen Fußballplatz und über den Bahnanschluss an der Kattenstraße informiert. Bürgermeister Prof. Christoph Landscheidt begrüßte rund 80 Bürger, die in die Aula des Diesterwegforums gekommen waren. Christian Mörs vom Planungsamt erläuterte den Planungsverlauf.

Das Wohngebiet wird unter dem Arbeitstitel „Vinn-/Ring-/Kattenstraße“ derzeit in zwei verschiedenen Varianten diskutiert. Dort sollen bis zu 30 Grundstücke entstehen, die unterschiedlichen Zielgruppen und Wohnbedürfnissen Rechnung tragen. In einem späteren Schritt könnten, sofern sich Stadt und Kirchengemeinde einig werden, auch neue Gebäude auf dem noch in kirchlicher Hand befindlichen Grundstücken entstehen.
Die Bebauung soll sich nach modernen Bedürfnissen, aber in optischer Anlehnung an die Gestaltung der Altsiedlung in das Siedlungsbild einfügen. Derzeit sind Gutachten zu Bodenbeschaffenheit, Artenschutz und Verkehr im Auftrag, mit deren Ergebnissen die Planung dann im Laufe des nächsten Jahres konkretisiert werden sollen. „Sobald alle Erkenntnisse und Gutachten vorliegen werden wir den Bebauungsplan im nächsten Jahr öffentlich auslegen. Dann besteht für Bürger noch mal die Möglichkeit, Stellung zu den Planungen zu nehmen“, so Planungsamtsleiterin Monika Fraling. Die Vermarktung der Grundstücke könnte dann 2021/22 erfolgen.

Thema Niederrheinbahn

Auch die Niederrheinbahn mit Anschluss an die Kattenstraße war Thema der Bürgerversammlung. Arne Gogol, zuständig im Planungsamt für den Bahnanschluss, fasste noch mal den aktuellen Zwischenstand zusammen. Die Bahn werde in der ersten Realisierungsstufe 2020 an Wochenenden und Feiertagen zur Landesgartenschau fahren. Die Fahrzeit bis Duisburg werde zu diesem Zeitpunkt etwa 43 Minuten betragen, weil es wegen eines Fahrtrichtungswechsels zu einer Standzeit kommt. In Realisierungsstufe 2 ab  2021 werde die Fahrzeit bis Duisburg wegen Gleisumbauarbeiten in Moers nur noch 30 Minuten betragen und die Fahrt bis Bottrop in 50 Minuten möglich sein. Die Bahn werde dann werktags stündlich von etwa 5.30 bis 22.30 Uhr verkehren. Möglich wäre auch eine höhere Taktung zu Stoßzeiten. Ab 2025 werde der Regelbahnbetrieb dann neu ausgeschrieben. Hier sollen dann auch alternative Antriebe zum Zuge kommen.

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