Ökostromkunden der Stadtwerke Menden schaffen zusätzlichen Wald in Menden
Bäume für den Klimaschutz in Böingsen auf Grünland gepflanzt

In Böingsen wurde eine ehemalige Ackerfläche mit heimischen Laubgehölzen bepflanzt. Mit verantwortlich dafür war Tina Haberle, Projektleiterin der Stadtwerke Menden, hier mit Förster Dirk Basse.
  • In Böingsen wurde eine ehemalige Ackerfläche mit heimischen Laubgehölzen bepflanzt. Mit verantwortlich dafür war Tina Haberle, Projektleiterin der Stadtwerke Menden, hier mit Förster Dirk Basse.
  • Foto: Stadtwerke Menden
  • hochgeladen von Karolin Rath-Afting

Die Stadtwerke Menden haben in Böingsen mehr als 700 heimische Bäume für den Klimaschutz gepflanzt.

Die Stadtwerke teilten dabei mit, dass das Projekt durch Kunden des Ökostromtarifes naturliebe ermöglicht wurde, da ein Cent pro verbrauchter Kilowattstunde dieses Tarifes in Natur- und Klimaschutzprojekte in Menden fließt. „Die Folgen des Klimawandels sind in Mendener Wäldern unübersehbar. Daher wollten wir mit unserem nächsten naturliebe-Projekt unbedingt Bäume anpflanzen. Wichtig war uns, dass wir zum einen nicht ein Waldprojekt unterstützen, das auch ohne uns wieder aufgeforstet würde. Zum anderen wollten wir nicht einfach ein Waldprojekt in Brandenburg oder der Eifel unterstützen, sondern die Bäume sollten in Menden angepflanzt werden“, so Projektleiterin Tina Haberle.

Neue Grünlandflächen zur Aufforstung finden

Doch das stellte das heimische Stadtwerk vor eine Herausforderung, denn eine neue Grünlandfläche zu finden, war schwierig. Es werden so gut wie keine Wiesengrundstücke zum Kauf angeboten, da generell Eigentümer Grund selten verkaufen. Nach langem Suchen hat der Energieversorger ein Grundstück in Böingsen gefunden, dessen Besitzer sich für den Klimaschutz einsetzen und deren Wunsch es war, die Erde für die nächsten Generationen zu erhalten. So entstand auf ehemaligem Ackerboden ein neues Stück Wald für Menden mit knapp 700 Bäumen und 300 Sträuchern (zu 90 % heimischen Ursprungs). Die Pflanzung der Bäume im Winter letzten Jahres hat der Stadtförster Dirk Basse übernommen, der auch die zukünftige Pflege der Fläche übernimmt. „Das Besondere und Schöne an diesem Projekt ist, dass Grünland- in Waldfläche umgewandelt wurde und somit aktiv die Waldfläche in Menden vermehrt wurde“, freut sich Dirk Basse. Es wurden Laubbäume ausgewählt wie z.B. Eichen und Ahorn und der Wald so gestaltet, dass er mit den Folgen des Klimawandels zurechtkomme, so die Stadtwerke weiter. Die ausgewählte Fläche inmitten von landwirtschaftlich genutzter Fläche eigne sich nicht nur, um CO2 zu binden, sondern biete an dieser Stelle auch vielen Tier-, Insekten- und Pflanzenarten neuen Lebensraum. Der neue Wald leiste somit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in Menden aber auch zum Erhalt der biologischen Vielfalt.

Autor:

Karolin Rath-Afting aus Menden (Sauerland)

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