Karneval mit Corona-Konzept
Jeck im Auto

"Wat wor dat dann fröher en superjeile Zick", singen Brings in ihrem größten Hit.
Foto: Monsterpics
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Es sind besondere Zeiten, die besondere Maßnahmen erfordern, finden Ralf Volgmann, Vorsitzender der Großen Monheimer Karnevalsgesellschaft (Gromoka), Sitzungspräsident Moritz Peters, und Martin Witkowski, Intendant und Geschäftsführer der Monheimer Kulturwerke. Aus diesem Grund wird die Gromoka gemeinsam mit den Monheimer Kulturwerken fünf karnevalistische Veranstaltungen im Zeitraum vom 5. bis 13. Februar auf der Baumberger Bürgerwiese realisieren.

Um den Karnevalsfreunden und Jecken in Monheim und Umgebung auch in dieser Zeit Lebensfreude und Fastelovend-Frohsinn zu bereiten, werden – unter Einhaltung der Coronaschutz-Vorschriften und einem streng ausgearbeiteten Sicherheits- und Hygienekonzept – insgesamt fünf Drive-in-Veranstaltungen stattfinden.

„Dieses Format soll den Jecken die Möglichkeit geben, gemeinsam mit ihren Familien und Haushaltsangehörigen unter Einhaltung der geltenden Kontaktbeschränkungen im eigenen Fahrzeug den rheinischen Fastelovend zu feiern und dabei die musikalischen Größen und herausragende Büttenredner des Karnevals zu erleben“, erklärt Ralf Volgmann, Vorsitzender der Gromoka. „Und auch wenn wir bei den Veranstaltungen in unseren Autos sitzen, so werden wir Jecke dennoch die Gemeinschaft mit zahlreichen weiteren Karnevalisten spüren, denen der Fastelovend in diesem Jahr bisher so schmerzlich fehlt.“

Lebensgefühl

„Karneval ist im Rheinland und gerade in Monheim mehr als Party und Kommerz“, ergänzt Sitzungspräsident Moritz Peters. „Karneval ist ein Lebensgefühl, das den Menschen Heimat, Freude und ein Gemeinschaftsgefühl über Grenzen von Arm und Reich und Jung und Alt vermittelt.“
Auch Martin Witkowski, Intendant und Geschäftsführer der Monheimer Kulturwerke, betont die Bedeutung des Brauchtums und des daraus resultierenden Lebensgefühls: „Die Lebensfreude und Zuversicht, die der Karneval vermittelt, wollen wir auch in diesen besonderen Zeiten schenken. Ganz bewusst gestalten wir deshalb die Veranstaltungen nicht als bloße Konzerte, sondern als echte Sitzungen im Drive-in-Format. Wir möchten dabei so viel Fastelovendgefühl wie möglich transportieren und das allseits beliebte Karnevalsbrauchtum auch in schweren Zeiten pflegen.“

Unterstützung

Unterstützt wird die Veranstaltungsreihe auch durch die Stadt Monheim. „Der Karneval ist wie Weihnachten und Ostern, Winter oder Sommer. Er kann als fester Bestandteil des Jahreskalenders nicht einfach abgesagt werden und damit komplett ausfallen. Die fünfte Jahreszeit gehört fest zur Identität der Stadt und zu den Menschen, die hier leben. Die besondere Herausforderung besteht deshalb darin, den Karneval im Rahmen der derzeitigen Möglichkeiten nun eben so zu feiern, dass keine Ansteckungsgefahr von ihm ausgeht. Genau dafür haben die Gromoka und die Kulturwerke mit ihren sicheren Veranstaltungskonzepten nun einen wirklich guten Weg gefunden“, so Bürgermeister Daniel Zimmermann.

Zeichen setzen

„Wir und vor allem die Monheimer Kulturwerke leisten damit nicht nur einen Beitrag zum lebendigen und vielseitigen Kulturleben, bei dem die Brauchtumspflege seinen selbstverständlichen Platz neben Leda und Geysir findet. Wir setzen auch ein Zeichen für die Künstlerinnen und Künstler mit ihren Crews, die den rheinischen Karneval bereichern", ergänzt Ralf Volgmann. „Wir wünschen uns, dass gerade Kunst und Kultur in diesen schweren Zeiten Unterstützung erfahren und wir etwas dazu beitragen können, dass Bands, Redner und alle Mitarbeitenden im Hintergrund diese Zeiten überstehen und auch noch in vielen Jahren zu unseren Sitzungen und Karnevalsveranstaltungen kommen werden.“

Programm

Freitag, 5. Februar, Drive-in-Prunksitzung. Beginn: 19 Uhr. Es treten auf: Höhner, Martin Schopps und die Bläck Fööss.
Samstag, 6. Februar, Drive-in-Damensitzung. Beginn: 15.30 Uhr. Es treten auf: Brings, Bernd Stelter und Kasalla. Das Besondere: Obwohl Damensitzung, sind vor dem Hintergrund der derzeitigen Regelung auch Männer (desselben Haushalts) als Besucher erlaubt. Die schönste Verkleidung wird prämiert.
Sonntag, 7. Februar, Drive-in-Herrensitzung. Beginn: 15 Uhr. Es treten auf: Kasalla, Volker Weiniger und Brings. Das Besondere: Obwohl Herrensitzung, sind vor dem Hintergrund der derzeitigen Regelung auch Damen (desselben Haushalts) als Besucherinnen erlaubt. Die schönste Verkleidung wird prämiert.
Donnerstag, 11. Februar, Altweiber-Drive-in. Beginn: 16 Uhr. Es treten auf: Räuber, Domstürmer und Cat Ballou.
Samstag, 13. Februar, Jeck im Jöckemobil. Beginn: 16 Uhr. Es treten auf: Miljö, Klüngelköpp und Paveier.

Karten

Einfahrtskarten kosten pro Pkw und Veranstaltung 69 Euro und sind online auf www.monheimer-kulturwerke.de erhältlich. Übrigens: Es ist ausdrücklich erwünscht, sich und sein Auto zu verkleiden.

Autor:

Bea Poliwoda aus Monheim am Rhein

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