Köln: Rodenkirchen braucht nur einen stellvertretenden Bezirksbürgermeister.

Köln / Rodenkirchen liebt es "nobel". Gleich drei stellvertretende Bezirksbürgermeister leistet sich der Bezirk. Ist das wirklich nötig? Die FREIEN WÄHLER meinen Nein. Einer würde genügen.
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  • hochgeladen von Sandra Seilach
Wo: Rodenkirchen, Hauptstrau00dfe 85, 50996 Ku00f6ln auf Karte anzeigen

Für Bezirksvertreter Torsten Ilg (FREIE WÄHLER) ist die von den GRÜNEN unlängst angestoßene Debatte über eine Reduzierung der stellvertretenden Bezirksbürgermeisterposten für Rodenkirchen, „reines Wahlkampfgetöse im Sommerloch“.

Ilg sieht sich in seiner bereits im Jahre 2014 geäußerten Kritik bestätigt:

„In Wahrheit brauchen wir weder drei noch zwei Stellvertreter für unseren Bezirksbürgermeister. Einer hätte völlig genügt. Das habe ich bereits in der Sitzung am 23.06.2014 kritisiert. Bemerkenswert ist, dass die Grünen damals noch dafür plädiert haben, die Anzahl bei zwei Stellvertreterposten zu belassen. Auch das war mir zu viel. Denn hätte die BV-Rodenkirchen im Jahre 2014 zwei satt drei Stellvertreterposten beschlossen, dann wären diese Posten mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit, sowieso von Vertretern der beiden größeren Fraktionen CDU und GRÜNEN besetzt worden. Der damalige Vorschlag der GRÜNEN war also nur ein Taschenspielertrick, um den dritten Versorgungsposten für die FDP abzuwenden.

Wenn nun die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin von den GRÜNEN, angesichts der bevorstehenden Kommunalwahl plötzlich bemerkt, dass Ihr Posten von Anfang an überflüssig war, dann muss ich herzhaft lachen. Das Geld soll nun nach „grünem Gutdünken“ anderen Zwecken zugeführt werden. Wahrscheinlich an einige, den GRÜNEN nahestehenden Einrichtungen. Ehrlicher wäre es gewesen, wenn sie durch ihren Verzicht auf den Posten, die zusätzliche Aufwandsentschädigung von 268 Euro, direkt in den städtischen Haushalt zurückgeführt hätte“.

So Torsten Ilg in einer aktuellen Pressemitteilung

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