Berlin, Berlin wir wollen nach Berlin

In der Feldhockey-Bundesliga sind nur noch zwei Spiele zu absolvieren. Die heiße Phase hat also begonnen und die restlichen Spiele müssen die Entscheidungen über die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften und den Abstieg bringen. Mit dem Abstieg hat, Gott sei Dank, der HTC Uhlenhorst nichts zu tun. Ganz im Gegenteil, er hat sich in den bisherigen Spielen eine gute Ausgangsposition verschafft und setzt alles daran, diese auch zu halten.

Nach dem Ausflug in die Bundeshauptstadt möchte das Team von Trainer André Henning Anfang Juni wieder nach Berlin fahren. Denn dort findet am 2. und 3. Juni die Endrunde um die Deutsche Hockeymeisterschaft und die Entscheidung wer in der nächsten Saison international spielen darf statt.

Aus Berlin brachten die Uhlen drei wichtige Punkte im Kampf um die Endrundenplätze mit. Gegen den Tabellenletzten, Blau-Weiß Berlin gab es einen 3:1-Erfolg. Die Tore erzielten Thilo Stralkowski, Tobias Matania und Jan Fleckhaus. Gegen den zweiten Berliner Vertreter, den einsamen Tabellenführer Berliner HC holten die Uhlen ein 2:2-Remis. Das Remis schmeichelte den Berlinern, denn so Uhlentrainer Henning: „Wir hätten eigentlich gewinnen müssen, denn wir waren das bessere Team.“ Die Tore für den HTCU schossen Johannes Schmitz und Jan Nitschke. Damit belegen die Uhlen, die noch drei Spiele zu absolvieren haben, den dritten Tabellenplatz. Den gilt es zu halten oder besser noch auszubauen.

Beste Voraussetzungen dafür sind die beiden Heimspiele am Wochenende. Am Samstag müssen die Uhlen gegen den Tabellenvorletzten Schwarz-Weiß Neuss antreten. Das Spiel wird im 16 Uhr im heimischen Waldstadion angepfiffen. In Neuss gewann das Team von Trainer André Henning mit 2:1. Die nächste Partie findet dann am Sonntag statt. Gegner ist der Tabellenletzte TC Blau-Weiß Berlin. Gegen die Berliner hatten die Uhlen erst vor 14 Tagen mit 3:1 in Berlin gewonnen. Spielbeginn ist um 14 Uhr.

Für diese Spiele ist Trainer Henning optimistisch. Wenn gleich für ihn nicht nur das reine Ergebnis sondern auch die Entwicklung steht und vordergründig ist: „Die Mannschaft hat sich im Laufe der Saison positiv entwickelt. Und daran arbeiten wir weiter. Die Ergebnisse sind zweitrangig.“ Aber auch er geht von maximaler Punktausbeute am Wochenende aus. Dazu stehen ihm fast alle Aktiven zur Verfügung. Auch die beim vorolympischen Hockeyturnier in London vertretenen Uhlenspieler Thilo Stralkowski, Tobias Matania und Jan-Philipp Rabente. „Die haben zwar anstrengende Spiele hinter sich, aber auch tolle Ergebnisse und Erlebnisse gehabt. Für die drei ist Schonung und Therapie angezeigt, damit sie am Wochenende auch wieder topfit sind.“ so Henning. Für den Rest der Saison, also auch für die mögliche Endrunde am 2. / 3. Juni in Berlin fallen definitiv Felix Meyer und Christian Schmiedel aus. Besonders der Verlust von Meyer ist hart. „Der hatte sich als extrem wichtiger Spieler im Laufe der Saison entwickelt. Und das ist schon ein Verlust für uns.“ meint Henning, der dadurch auch den belebenden Konkurrenzkampf ein wenig ausser Kraft gesetzt sieht.

Autor:

Heinz Haas aus Mülheim an der Ruhr

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