Schützen sollen sich zu Werten bekennen

Bezug: „Grünröcke gehen mit der Zeit“

Nach Kenntnisnahme der Berichte der RZ zum Beschluss des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften bezüglich schwuler Königspaare und zur Diskussion dieses Themas in den Gilden der Stadt Recklinghausen sehe ich mich gezwungen, dazu eine Stellungnahme abzugeben. Ich persönlich begrüße den Beschluss im katholischen Dachverband, schwule Königspaare auf dem Thron zu untersagen bzw. homosexuellen Partnern zu verbieten, während der Parade in gleicher Höhe mit dem (homosexuellen) König zu marschieren. Ich gehe davon aus, dass viele alt gediente Mitglieder der einzelnen Recklinghäuser Stadtgilden meine Überzeugung teilen. Es ist unvereinbar, wenn man auf seine Fahne „Glaube und Sitte“ schreibt und sich nicht zu diesen traditionellen Werten bekennt. Schützenvereine sind Traditionsvereine, die in (katholischen) Wertevorstellungen ihre Wurzeln haben. Man darf sich nicht aus Opportunitätsgründen dem Zeitgeist anbiedern! Schützenwesen und Homosexualität haben nun mal keine Affinität zueinander. Von daher sollte die Entscheidung des katholischen Dachverbandes auch richtungsweisend für andere Schützenvereine sein. Diese Frage steht auch in keinem Zusammenhang mit der Verkürzung des Zeitraums des Schützenfestes oder der Frage, ob Frauen auch den Vogel von der Stange holen können. Aus eigener Erfahrung ist mir die Problematik bekannt, einen Schützenkönig für die Gilde zu finden. Von daher kann ich den Schützengilden in Recklinghausen nur anraten, noch intensiver bei Mitbürgern mit Migrationshintergrund für eine Mitgliedschaft in der Gilde zu werben. Eine ausländische Königin kann doch mit Sicherheit stärke Begeisterung für das Schützenwesen auslösen als ein schwuler König!

Dr. Dr. Joachim Seeger, Recklinghausen

Autor:

Dr. Dr. Joachim Seeger aus Recklinghausen

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