Trabrennbahn Recklinghausen: Einigung mit Gäubigern erzielt

Die Trabrennbahn in Hillerheide. Archiv-Foto: Schypulla
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Der gordische Knoten ist gelöst, die jahrelange Hängepartie um die Zukunft des Geländes an der Trabrennbahn wurde beendet. Dies teilten die Vertreter der Koalition aus CDU, FDP und Grünen am Montag mit.

Es sei vor einigen Tagen gelungen, eine Lösung zu erzielen, die die Trabrennbahn in die alleinige Verfügungsgewalt der Stadt Recklinghausen zurückkehren lasse. Im Herbst 2014 hatte die Stadt Verhandlungen mit dem Insolvenzverwalter und der Sparkasse Vest, dem Hauptgläubiger, aufgenommen. Da der insolvente Trabrennverein mit mehreren Millionen Euro bei der Sparkasse in der Kreide steht, konnte die Stadt das Gelände nur bei Übernahme der Verbindlichkeiten - wenn wohl auch nicht der gesamten Summe – erwerben.
Nun liegt ein Angebot vor, dem die Stadt bis zum 30. April zustimmen muss. Details sind noch nicht bekannt. Die entsprechende Vorlage wird heute im Haupt- und Finanzausschuss beschlossen, am Montag muss noch der Rat der Stadt zustimmen. Da auch hier von einem positiven Entscheid auszugehen ist, wird der zukünftigen Entwicklung des Geländes nichts mehr im Wege stehen. Insgesamt umfasst das Areal eine Fläche von rund 340.000 Quadratmetern, die nun Herzstück künftiger Überlegungen werden. Die Stadt Recklinghausen erarbeitet für den Stadtteil Hillerheide ein integriertes Stadtteilentwicklungskonzept (ISEK), um eine Zukunftsvision für Hillerheide im Jahr 2030 zu entwerfen. Langfristiges Ziel ist eine möglichst hohe Lebensqualität im Stadtteil.
Die Trabrennbahn in Recklinghausen gehörte zu den schnellsten Rennbahnen in Europa und schloss im Jahr 2006.
Weitere Informationen zum Thema folgen im Stadtspiegel am Mittwoch.

Autor:

Björn Büttner aus Herne

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