Rotavirus-Infektionen im Kreis gestiegen
Krankenkasse rät zu Impfungen und Hygiene

Rotaviren sind eine der häufigsten Ursachen für schwere Magen-Darm-Erkrankungen bei Kindern. | Foto: AOK/hfr
  • Rotaviren sind eine der häufigsten Ursachen für schwere Magen-Darm-Erkrankungen bei Kindern.
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Im Vest ist die Anzahl der nach dem Infektionsschutzgesetz gemeldeten Rotavirus-Fälle im Jahr 2019 gestiegen. Insgesamt wurden 84 Infektionsfälle gemeldet, in 2018 waren es 60 Fälle.
Auch auf Bundesebene ist 2019 im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung zu verzeichnen. Das teilt die AOK Nordwest auf Basis aktueller Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI) in Berlin mit.
"Wir raten allen Eltern, unbedingt die empfohlenen Impfungen bei Säuglingen und Kleinkindern vorzunehmen und auf bestimmte Hygieneregeln zu achten", sagt AOK-Serviceregionsleiter Jörg Kock. Im Vergleich zu anderen Durchfall-Erkrankungen verläuft die durch Rotaviren verursachte Magen-Darm-Erkrankung bei Säuglingen und Kleinkindern häufig schwer. Sie reagieren besonders empfindlich auf den Flüssigkeits- und Salzverlust. Wenn dieser nicht ausgeglichen werden kann, kann der Zustand lebensbedrohlich werden.
Rotaviren sich hoch ansteckend und leicht übertragbar, auch auf Erwachsene. Die Übertragung erfolgt meistens über eine Schmierinfektion.

Autor:

Lokalkompass Kreis RE aus Recklinghausen

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