Recklinghausen: Mit dem Rad durchs Revier - Neue Knotenpunkte

Georg Gabriel (stellvertretender Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung) und Simon Vogt (Koordinator Nahmobilität) haben das neue Knotenpunkt-System getestet. | Foto: Stadt
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Mit dem Rad quer durchs Ruhrgebiet - dank eines gut ausgebauten Radwegenetzes wird das Radfahren auch als Freizeitbeschäftigung immer komfortabler. Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat seit einem Jahr die bestehende und landesweit einheitliche Fahrradwegweisung um eine Knotenpunktwegweisung nach niederländischem Vorbild ergänzt, nun ist auch Recklinghausen zum Zuge gekommen.

An vier Stellen im Stadtgebiet finden Radfahrerinnen und Radfahrer die Orientierungspunkte als Einstieg in das regionale Freizeitwegenetz:
41: Recklinghausen Hochlarmark, Abzweig zum Bahnhof RE-Süd
72: Recklinghausen „Allee des Wandels“, Abzweig zum HBF Recklinghausen
73: Recklinghausen HBF
89: Recklinghausen Museum Strom und Leben
Insgesamt sollen mehr als 250 rote „Knotenpunkte“ künftig an Kreuzungen des Radwegenetzes im gesamten Ruhrgebiet stehen und zeigen, wo’s lang geht. Das Besondere: Die Wegweiser sind durchnummeriert. Dadurch müssen sich Radlerinnen und Radler künftig nicht mehr nur mit Kartenmaterial und an Ortsbezeichnungen orientieren. Es reicht, sich die Nummerierungen der Knotenpunkte zu merken.
Beim Radeln nach Zahlen führt der Weg zum Beispiel vom Schiffshebewerk Henrichenburg - der Nummer 32 - zu den Knotenpunkten 36 und 38 und schließlich zu 89, dem Museum Strom und Leben in Recklinghausen. Die Fertigstellung des neuen Wegweisungssystems ist für Ende 2018 geplant.
Nun haben zwei Mitarbeiter der Stadtverwaltung Recklinghausen die Probe aufs Exempel gemacht: Simon Vogt (Koordinator für Nahmobilität) und Georg Gabriel (stellvertretender Fachbereichsleiter Wirtschaftsförderung) sind die neue Strecke des Radrevier Ruhr über Herten nach Marl abgefahren. Ihr Fazit: „Wir konnten uns gut orientieren und daher hat die Tour auch wirklich Spaß gemacht.“
Neben der Strecke des Radrevier Ruhr des RVR haben Vogt und Gabriel aber auch schon einen Abstecher auf eine neue Route gemacht, die nach der Sommerpause als Fahrempfehlung vorgestellt werden soll. Sie ist eine Routenempfehlung, an der gerade gemeinsam mit den Städten Marl, Herten und dem Kreis Recklinghausen gearbeitet wird, um einen interessanten und abwechslungsreichen Rundkurs anbieten zu können. Der Rundkurs folgt vom Knotenpunkt 73 am Recklinghäuser Hauptbahnhof über die Kunstmeile, die Allee des Wandels und weiter in Richtung Marl. Im Bereich des Flugplatzes Loemühle wird das Knotenpunktnetz verlassen und es geht am Stadtgarten vorbei in Richtung Hauptbahnhof Recklinghausen.
Die Knotenpunkte des Radrevier Ruhr werden mit einem Notrufsystem und mit touristischen Informationen ausgestattet. Im Regelfall steht an jedem Wegweiser eine Orientierungstafel mit Karte des Netzsystems und den Nummerierungen. Realisiert wird das Knotenpunktsystem im Rahmen des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogrammes des Landes NRW (RWP) zur Verbesserung der touristischen Infrastruktur. Die Mittel kommen von Bund, Land und RVR.

Autor:

Lokalkompass Recklinghausen aus Recklinghausen

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