Fotoausstellung soll an Jahrestage erinnern

Einge Teilnehmer der Reisen, die es während der Partnerschaft gegeben hat, waren bei der Ausstellungs-Eröffnung dabei.
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  • Einge Teilnehmer der Reisen, die es während der Partnerschaft gegeben hat, waren bei der Ausstellungs-Eröffnung dabei.
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Dorsten. Seit 32 Jahren besteht die Städtepartnerschaft zwischen Dorsten und Waslala in Nicaragua. Vor 30 Jahren reiste die erste Dorstener Delegation mit dem damaligen Bürgermeister Heinz Ritter nach Mittelamerika: An diese beiden Jahrestage erinnert eine Fotoausstellung, die seit Mittwoch im Foyer der VHS Dorsten zu sehen ist.

Zur Eröffnung haben sich einige Teilnehmer der Reisen getroffen, die es zu den Partnern gegeben hat. Unter den Gästen war auch der ehemalige Bürgermeister Lambert Lütkenhorst.
Karlheinz Strötzel, Vorsitzender des Freundeskreises Nicaragua Dorsten, hat die Schau zusammengestellt und dafür neben eigenen auch viele Aufnahmen anderer Fotografen genutzt. Die Infrastruktur, Schule und Ausbildung aber auch die Begegnungen der Delegationen zum 25- und 30-jährigen Bestehen der Partnerschaft sind in der Schau unter anderem zu finden. Straßenszenen, 1990 und 2007 aus gleicher Perspektive aufgenommen, zeigen, wie sehr sich die Region verändert hat. „Die Stadt prosperiert und entwickelt sich“, stellte Strötzel in seiner Begrüßung fest.

Stadt und Region zeigen deutlichen Wandel

Zuvor dankte Bürgermeister Tobias Stockhoff ihm für die Zusammenstellung der Schau. „32 sehr bewegende Jahre“ seien zu sehen. „Es hat sich unheimlich viel entwickelt“, betonte auch er. Die Partnerschaft einzugehen, damals ein umstrittenes Vorhaben, sei eine „sehr mutige Entscheidung“ gewesen. Stockhoff räumte ein, Strötzels Reiseeinladung nach Waslala zunächst nur widerwillig gefolgt zu sein. Aber er wolle die dort gemachten Erfahrungen nicht missen, sagte der Bürgermeister. Das dort immer wieder zu erlebende Improvisationstalent und die Solidarität der Menschen kämen hierzulande oft zu kurz. Bisher sind alle Dorstener Bürgermeister seit Bestehen der Partnerschaft nach Waslala gereist.

"Wer in Waslala war, kehrt verändert zurück"

„Wer einmal in Waslala war, kehrt verändert zurück“, versicherte Strötzel. Er erinnerte an „schwierige Phasen in der Partnerschaft“ zur Zeit der politischen Unruhen in Nicaragua. Die kürzlich abgehaltenen Kommunalwahlen, bei denen die Sandinisten und die Christdemokraten gewonnen haben, seien „ohne Mord und Totschlag“ verlaufen. Das sei früher leider manchmal anders gewesen, erinnerte sich Strötzel. Nicht immer sei es friedlich geblieben. Und: Waslala habe mit Dorsten etwas gemeinsam: „Sie feiern gerne.“
Die Fotoausstellung, oft mit erläuternden Texten versehen, ist bis zum 22. Dezember im Foyer der VHS, Im Werth 6, während der üblichen Öffnungszeiten zu sehen.

Autor:

Andreas Rentel aus Schermbeck

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