Jede Menge Tabubrüche
„(K)eine schöne Überraschung" bietet rabenschwarzen Humor: Premiere im LEO am 21. Mai

Am 21. Mai, 20 Uhr, findet die letzte Premiere der aktuellen Spielzeit statt.
Das LEO zeigt die turbulente, schwarze Komödie "(K)eine schöne Überraschung".
  • Am 21. Mai, 20 Uhr, findet die letzte Premiere der aktuellen Spielzeit statt.
    Das LEO zeigt die turbulente, schwarze Komödie "(K)eine schöne Überraschung".
  • Foto: LEO Theater
  • hochgeladen von Patrick Jost

Eine Komödie lebt gemeinhin von Verwechselungen und Missverständnissen, eine (raben-)
schwarze Komödie zudem von Tabubrüchen. Bester britischer Humor, ganz nach Murphys
Gesetz geht in diesem Stück auch wirklich alles schief, was nur schief gehen kann. Aus
einer einfachen Amtshandlung zweier Polizisten entsteht ein gewaltiges Chaos und
heilloses Durcheinander. Wenn man glaubt, die Situation wäre schon in ein komplettes
Desaster abgedriftet, dann setzt Autor Anthony Neilson noch einen drauf. Da darf dann
nach Herzenslust gelacht werden, natürlich im LEO Theater bei „(K)eine schöne
Überraschung“, der neuen Inszenierung, die am Samstag, 21. Mai, 20 Uhr, Premiere feiert.
Es gibt noch Tickets.

„Es ist ein ständiger Wechsel zwischen scharfen Dialogen, ruhigen Momenten und körperlichen
Einlagen, mal leise und dann wieder ganz laut“, erklärt Marc Neumeister, Künstlerischer Leiter des
LEO Theater. Das Original „Frohes Fest“ spielt an Weihnachten, doch für das LEO hat Neumeister
das Stück ein wenig verändert und eine Version geschaffen, die auch in diese recht warme
Jahreszeit passt mit Außentemperaturen um die 25 Grad.
Die Geschichte: Ausgerechnet an Heiligabend müssen die Polizisten Blunt und Handley einem alten
Ehepaar die Nachricht vom Unfalltod ihrer Tochter überbringen. Der Job des Todesboten erfüllt sie
mit so großer Angst, dass sie minutenlang vor der Haustüre stehen und es nicht schaffen, den
Klingelknopf zu drücken. Unfähig, da man um das Leben der alten Leute fürchtet, gelingt es den
beiden Uniformierten nicht, die Angelegenheit richtig zu stellen. Von nun an geht's bergab. Der
Strudel der Ereignisse reißt alles mit sich, ein Hund muss scheinbar sterben, ein Pfarrer endet
bewusstlos im Schrank und immer wieder entstehen zwei - oder mehrdeutige Situationen, die ohne
Zweifel jedermanns Zwergfell einer Zerreißprobe unterwerfen würden.
„Handley und Blunt sind wie Dick und Doof, eine Geschichte in feinstem Boulevard-Humor“, sagte
Marc Neumeister. In dieser LEO-Version gespickt mit einer gehörigen Prise „Niavarini". Der große
österreichische Schauspieler und Autor hat das Stück selbst in 2007 gespielt und der Inszenierung
seinen Stempel aufgedrückt. Von ihm zeigte das LEO schon „Reset – alles auf Anfang“ oder auch
„Das perfekte Desaster-Dinner“.
Auf der Bühne konnte Marc Neumeister gleich vier „Neue“ begrüßen: Shirin Demirhan, Katharina
Boussedra, Patricia Fanroth und Swen Wauer. „Die Arbeit mit ihnen hat richtig Spaß gemacht, sie
passen sehr gut in unser Team und haben sich bei den Proben bestens geschlagen.“ Die Proben
hätten wie immer sehr viel Spaß gemacht. Es sei nun ein großer Abschluss der Premieren der noch
laufenden Saison. „Sie ist schon sehr holprig verlaufen mit Lockdown und Wiedereröffnung,“ so Marc
Neumeister. „Das soll für die Besucher noch einmal ein Feuerwerk an Lachern werden.“

Termine

  • 21. Mai, 20 Uhr (PREMIERE)
  • 22. Mai, 11 Uhr (mit Frühstücksbuffet)
  • 22. Mai, 15 Uhr (mit Kaffee und Kuchen)
  • 25. Mai, 20 Uhr
  • 26. Mai, 20 Uhr
  • 27. Mai, 20 Uhr
  • 28. Mai, 20 Uhr
Autor:

Lokalkompass Schwelm aus Schwelm

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