Dammarbeiten im Hülsenbecker Tal

Bürgermeisterin Imke Heymann und die Mitarbeiter der Stadtbetriebem, die mit den Arbeiten im Hülsenbecker Tal betraut sind. Foto: Jarych
  • Bürgermeisterin Imke Heymann und die Mitarbeiter der Stadtbetriebem, die mit den Arbeiten im Hülsenbecker Tal betraut sind. Foto: Jarych
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Das Hülsenbecker Tal steht vor einer großen Umgestaltung. Neben den landschaftsbaulichen Maßnahmen, mit der Stadt Ennepetal eine Aufwertung des Naherholungsgebietes erreichen möchte, wird nun ein Eingriff aus wasserschutztechnischen Gründen erforderlich.

Bereits im Dezember hatte die Stadt bekannt gegeben, dass die Dammanlage zwischen den beiden Teichen verstärkt werden müsse. Die Stadtbetriebe Ennepetal hatten im Rahmen des Hochwasserschutzes den Damm durch ein Ingenieurbüro überprüfen lassen. In Rücksprache mit der unteren Wasserbehörde und dem beauftragten Fachmann war man erst kürzlich zu der Erkenntnis gelangt, dass eine geplante Schüttung zur Stabilisierung des Dammes nicht ausreiche.

Hintergrund für die Mängel am Damm sind die häufig wechselnden Wasserstände in den Teichen. Der Damm sei zwar in den 1970er Jahren nachgebessert und modernisiert worden. Im Verlauf der letzten Jahrzehnte hat sich allerdings ein Verschleiß ergeben.

„Wir wollen im oberen Bereich des oberen Teiches eine Verrohrung legen und das Wasser um den Damm herumführen“, erläutert Thomas Pflug von den Stadtbetrieben Ennepetal. Der obere Teich werde abgelassen, die Verrohrung stellt ein Provisorium dar, denn das Wasser soll zukünftig durch den Wasserlauf der Hülsenbecke in den unteren Teich fließen. Der obere Teich wird dauerhaft verschwinden.

„Wir haben jetzt die Chance, das Hülsenbecker Tal zu verändern und weiterzuentwickeln“, sagt Bürgermeisterin Imke Heymann. Das Stadtoberhaupt sieht die Arbeiten rund um den Damm und die beiden Teiche als Auftakt zu den Veränderungen, die sowieso in den kommenden Jahren dem Naherholungsgebiet vorgenommen werden.

Gespräche mit Bürgern hätten ergeben, dass unter anderem der Wunsch nach einem Kneipp-Pfad und nach barrierefreien Wegen besteht. Wenn es nach Heymann ginge, würde die Umgestaltung des Hülsenbecker Tales nur zwei, drei Jahre dauern. „Aber“, so Heymann, „es gibt viele andere Probleme in der Stadt. Und es muss alles bezahlbar sein.“ Trotz der Veränderungen soll vieles im Hülsenbecker Tal erhalten bleiben – etwa der Tierbestand. Einschränkungen wie beim Weg vom Restaurant zum Tiergehege lassen sich nicht vermeiden.

Mit den Arbeiten rund um den Damm wird in der kommenden Woche begonnen. Die Stadtbetriebe Ennepetal hoffen, dass diese bis Ostern abgeschlossen sein werden.

Autor:

Sascha Ruczinski aus Schwelm

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