Jugendfeuerwehr feierte 30-jähriges Bestehen
Wenn aus Kindern Leute werden

Auch der Nachwuchs leistet einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft.
  • Auch der Nachwuchs leistet einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft.
  • Foto: Britta Kruse
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Noch während der Aufbauarbeiten zum 30-jährigen Bestehen der Jugendfeuerwehr kam es zu einem Einsatz - und dafür blieb dann auch alles andere erstmal liegen.

Denn das Motto "Retten - Bergen - Löschen - Schützen" gilt natürlich auch für die Nachwuchskräfte der Feuerwehr Schwelm: "Macht weiter so, wir sind mächtig stolz auf euch", gratulierte Feuerwehr-Chef Matthias Jansen zum Jubiläum.
Dem konnten sich die Vertreter der Stadt, unter anderem waren die stellvertretende Bürgermeisterin Dr. Frauke Hortolani ("Wir können alle nur dankbar sein, dass Sie gemeinschaftlich für unser aller Wohl arbeiten"), Beigeordneter Ralf Schweinsberg und Fachbereichsleiter Christian Rüth gekommen, sowie befreundete Hilfsorganisatoren und Wehrleute aus den Nachbarstädten nur zustimmen.
Jan-Hendrik Hornschuh, Tom Noquer und Jens Abbink konnten aber auch zahlreiche Ehemalige begrüßen, von denen viele den Weg in die Berufsfeuerwehr gefunden haben und sich dann in ihrer Freizeit weiterhin ehrenamtlich um den Nachwuchs kümmern.
In kleinen Videoeinspielungen dokumentierten sie, was die Jugendfeuerwehr vor Ort so interessant und bedeutend macht. Denn hier werden die jungen Menschen nicht nur an das technische Wissen und die Gerätschaften herangeführt: Viel wichtiger sind Werte und Tugenden wie Kameradschaft, Zusammenhalt, Vertrauen und Unterstützung vermittelt. Einzelgänger gibt es nicht, nur zusammen ist man stark. "Hier findet man Freunde", weiß Connor (13 Jahre).
Leider ist es gar nicht so leicht, in einer sich stetig verändernden Gesellschaft (unter anderem mit dem Ganztagsunterricht), Nachwuchs zu rekrutieren: "Bis vor wenigen Jahren hatten wir eine Warteliste zur Aufnahme in die Jugendfeuerwehr", berichtete Jan-Hendrik Hornschuh: "Aktuell allerdings haben wir fünf freie Plätze".
Die Jugend-Feuerwehrwarte hoffen, dass diese bald wieder komplett besetzt werden, wenn sich die Mädchen und Jungen im Alter von zehn bis 18 Jahren montags zum Dienst treffen, um theoretisches Wissen, aber auch dessen praktische Umsetzung zu erlernen. Vor allem die Übungen begeistern dann alle, wenn mit dem großen Wasserrohr gelöscht oder mit der Trage geborgen wird. Dann wissen alle, wie wichtig ihr Einsatz für das Gemeinwohl ist.

Von Britta Kruse

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