Fazit zum Stadtfest: Mehr Helfer für die Organisation

EZB: Rock pur
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Das Positive vorweg: Das 24. Sprockhöveler Stadtfest war toll - es hat alles gepasst vom Wetter über das Programm bis hin zur Stimmung. Die war friedlich, ausgelassen und bunt. So weit so gut. Natürlich haben sich alle helfenden und organisatorischen Hände darüber gefreut, aber: Für das kommende Jahr und das 25. Stadtfest muss sich etwas ändern. Mehr helfende Hände sind ein Muss. 

Deutlich machte das der WIS-Vorsitzende Lutz Heuser zusammen mit Rita Gehner auf der Bühne im Volksbank Kinderland. Rita Gehner, die viele Jahre in der Organisation emsig die Finger gerührt hat, will nicht mehr weitermachen. Irgendwann wird es einfach zu viel. Das gilt auch für Lutz Heuser selbst. Seine Tochter, Ann-Katharin Heuser, wird im kommenden Jahr die Organisation für das Kinderland übernehmen. Aber: Sowohl dabei wie auch beim gesamten Stadtfest muss die Arbeit auf mehr Schultern verteilt werden.
Lutz Heuser findet deutliche Worte: "In den letzten Tagen vor dem Stadtfest ist fast meine gesamte Manpower in meinem Unternehmen in die Organisation des Stadtfestes eingebunden gewesen. Das geht so nicht mehr. Ich habe Kunden gegenüber Verpflichtungen, die ich nicht aufgrund meines ehrenamtlichen Engagements vernachlässigen darf - so gern ich meine Ehrenämter auch ausübe. Deshalb muss und wird es für das 25. Stadtfest eine Änderung geben. Entweder muss es möglich sein, dass sich der amtierende Vorstand Unterstützung einkauft oder der Vorstand wird in dieser Form für die Organisation des Stadtfestes nicht mehr zur Verfügung stehen und Neuwahlen ansetzen. Wir werden das in Kürze bei der Nachbesprechung des Stadtfestes diskutieren, welchen Weg die WIS-Mitglieder gehen möchten."
Heuser macht auch keinen Hehl daraus, dass ihn manches im Vorfeld geärgert hat. Die Straßensperrung beispielsweise kam viel zu spät. Auch waren wieder nicht alle Anlieger der Hauptstraße mit im Boot - persönliches "Vom Stadtfest habe ich nichts" schien wichtiger als die allgemeine Erkenntnis, das ein solches Fest in Zeiten von Erlebniseinkäufen wichtig für die Stadt ist. So kann man die Einkaufsmöglichkeiten auch auswärtigen Besuchern bekannt machen, die vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt in die Zwiebelturmstadt zurückkommen. 
Viele Besucher ließen in Gesprächen wissen: Wir finden es toll, dass es ein solches ehrenamtliches Engagement gibt und wünschen uns sehr, so etwas auch im kommenden Jahr erleben zu dürfen. Es bleibt spannend. 

Autor:

Dr. Anja Pielorz aus Hattingen

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