Winterzeit gleich Kopflauszeit
Kreismediziner geben Behandlungs-Tipps

Die Winterzeit ist Hochsaison für Kopfläuse. Foto: I. Blende
  • Die Winterzeit ist Hochsaison für Kopfläuse. Foto: I. Blende
  • hochgeladen von Carolin Plachetka

Die Winterzeit ist Hochsaison für unangenehme kleine Krabbler: Kopfläuse. Denn dann hängen wieder Mützen und Jacken in Kindergärten und Schulen eng nebeneinander. So können die juckenden Plagegeister von einem Kopf auf den nächsten wandern. Doch mit einer konsequenten Behandlung lassen sie sich in den Griff bekommen.

Kreis Unna. Treffen kann es jeden, wie Amtsarzt Dr. Roland Staudt weiß: "Kopflausbefall hat nichts mit fehlender Sauberkeit zu tun. Ursache sind vielmehr enge zwischenmenschliche Kontakte." Bei einem Kopflausbefall des Kindes müssen die Eltern handeln: Sie sind gesetzlich verpflichtet, der Leitung der Schule oder Kita den Befall mitzuteilen, damit dort einer weiteren Verbreitung vorgebeugt werden kann.
Am Tag eins der Diagnose soll – unter genauer Beachtung aller Hinweise der Hersteller – mit einem geeigneten Insektizid behandelt werden, empfiehlt Dr. Petra Winzer-Milo, Leiterin des Kinder- und Jugendärztlichen Dienstes beim Kreis Unna. Wichtig ist es, die Behandlung konsequent durchzuziehen, weil bis zum achten Tag noch Larven nachschlüpfen und ab dem elften Tag junge Weibchen bereits neue Eier ablegen können.
"Mögliche Fehler in der Behandlung sind zu kurze Einwirkzeiten, zu sparsames Ausbringen, eine ungleichmäßige Verteilung oder eine zu starke Verdünnung des Mittels in triefend nassem Haar. Auch wenn die Behandlung nicht konsequent wiederholt wird, kann sich der Befall länger hinziehen", warnen die Ärzte.
Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst des Kreises Unna hat Faltblätter zum Thema "Kopfläuse" in deutscher, türkischer, arabischer und russischer Sprache erstellt, die von Kindertageseinrichtungen und Schulen zur Weitergabe an die Eltern angefordert werden können. Unter www.kreis-unna.de (Suchbegriff: Kopfläuse) kann das Faltblatt heruntergeladen werden. Zudem gibt es weitere Infos im Fachbereich Gesundheit und Verbraucherschutz bei Dr. Petra Winzer-Milo, unter Tel. 02303/271159, per E-Mail an petra.winzer-milo@kreis-unna.de oder bei Dr. Roland Staudt unter Tel. 02303/271153, sowie per E-Mail an roland.staudt@kreis-unna.de.

Autor:

Carolin Plachetka aus Stadtspiegel Kamen

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