Vorpremiere von "Der letzte Bulle" in Unna
Viele lockere Sprüche: Publikum erlebte Henning Baum und Peter Thorwarth nach dem Film hautnah

Trotz einiger Premieren zuvor hat Henning Baum (l.) den Film zum ersten Mal in Unna zusammen mit dem Publikum gesehen. Danach beantwortete er mit Regisseur Peter Thorwarth (r.) viele Fragen.
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  • Trotz einiger Premieren zuvor hat Henning Baum (l.) den Film zum ersten Mal in Unna zusammen mit dem Publikum gesehen. Danach beantwortete er mit Regisseur Peter Thorwarth (r.) viele Fragen.
  • Foto: Filmproduktion
  • hochgeladen von Jörg Stengl

Kaum war der Abspann zu sehen, da ging bereits das Licht an. Unnas Kultregisseur Peter Thorwarth trat vor das begeisterte Publikum und holte sich gleich noch Henning Baum nach vorne, der den fertigen Film gestern zum ersten Mal gesehen hatte. Was folgte war ein Feuerwerk an lockeren Sprüchen, Informationen über die schwierige Entstehung des Films "Der letzte Bulle" und einzelne Selfies mit dem gesamten Publikum. 

Fünf Jahre nach dem Ende der erfolgreichen Serie "Der letzte Bulle" aus Essen ist Henning Baum wieder in der Rolle des Mick Brisgau zu sehen - diesmal auf der Kino-Leinwand. Regie führte Unnas Kultregisseur Peter Thorwarth („Bang Boom Bang“). Nach der Weltpremiere in Essen wurde der Film am Samstag noch vor dem offiziellen Start am 7. November in Unna gezeigt. Danach standen unter anderem Henning Baum und Peter Thorwarth dem hellauf begeisterten Publikum Rede und Antwort. 
Erst eine Woche vorher wusste das Kinorama in Unna, dass auch in der Hellwegstadt eine Vorpremiere mit Starbesetzung im Anschluss stattfinden würde. "Das hat uns natürlich gefreut, vor allem dass Peter Thorwarth und Henning Baum kommen werden", sagt Kino-Besitzer Guido Rottstegge. "Sie haben sich viel Zeit genommen. Henning Baum hat den Film in Unna ja auch zum ersten Mal gesehen. Danach haben sie viele Fragen beantwortet." Sehr erfreut zeigten sich Guido Rottstegge und Peter Thorwarth auch darüber, dass der Saal trotz der kurzen Vorlaufzeit voll besetzt war. "Ich muss jetzt erst einmal ein Selfie mit euch allen machen, um das zu dokumentieren", freute sich Peter Thorwarth.

Zusammen mit Henning Baum erzählte der 48-jährige Regisseur anschließend von der Idee zu dem Film vor fünf Jahren. "Ich wollte schon immer einmal mit Henning Baum drehen", so Peter Thorwarth. "Ein Gedanke war erst, an die Serie mit einer sechsten Staffel anzuknüpfen. Aber das wäre nicht das richtige gewesen." Im Kino-Remake wird die Geschichte um Mick Brisgau neu und vor allem komprimiert erzählt. "Wir können ja nicht so ausführlich ins Detail gehen wie in der Serie." Der Regisseur erzählt aber auch von den Steinen, die ihnen bei der Entstehung des Films in den Weg gelegt wurden. Über Budgetprobleme, die fast Szenen des Films verhindert hätten. Aber auch über die Sponsoren und Helfer, die immer wieder aktiviert werden konnten. "Peter hat immer an den Film geglaubt, dafür gekämpft und sich nicht abschrecken lassen", sagt Henning Baum (47). Er selbst habe mitgeholfen so gut es ging: "Für die Szene im Knast habe ich kurzerhand meine Kumpels gefragt. Die waren sofort dabei." Das schreit nach jeder Menge Spaß, und das merkt man dem Film auch an.  

Eine Frage aus dem Publikum ging direkt an Peter Thorwarth. Ob er sich freue wieder hier in Unna zu sein. "Für mich ist es völlig normal hier in Unna zu sein, ich bin nämlich regelmäßig hier. Ich besuche meine Eltern, meinen Bruder mit seiner Familie und natürlich meine Kumpels." Über die große positive Resonanz auf seinen Film war er aber sichtlich erfreut.
Der Darsteller des jungen Mick Brisgau kommt übrigens ebenfalls aus dem Kreis Unna. Jannik Kloft ist in Holzwickede groß geworden und stand nach der Vorpremiere in Unna mit vor dem Publikum: "In der Schauspielschule wurden wir gefragt, mit welchem Regisseur wir am liebsten drehen möchten. Alle nannten Namen wie Martin Scorsese. Ich nannte Peter Thorwarth. Dass das jetzt geklappt hat, ist super."

Ein besonderes Bonbon erhielten die Unnaer Zuschauer am Ende der Veranstaltung. Nachdem ein Fan aus dem Publikum nach einem Selfie gefragt hatte, entschied Henning Baum kurzerhand, dass er mit Peter Thorwarth und Jannik Kloft zusammen mit allen Interessierten aus dem Saal ein Selfie machen würde. "Stellt euch alle links in einer Reihe auf und haltet die Kamera schon einmal einsatzbereit. Das wird ein langer Abend!" 

Zum Film:
25 Jahre lang hat der knallharte Ruhrpott-Polizist Mick Brisgau im Koma gelegen, als er in einer ihm unbekannten Welt erwacht. Sein altes Team wird von einer Kommissarin geleitet, der raue Ton ist der Bürokratie gewichen, und seine ehemalige Freundin Lisa hat einen neuen Mann an ihrer Seite. Mit Andreas Kringge bekommt Mick den spießigsten Polizisten des Reviers als Aufpasser zur Seite gestellt, der sich zu allem Überfluss als neuer Mann an Lisas Seite herausstellt. Dazu kommt die Frage: Wer hat Mick vor 25 Jahren ins Koma befördert? Erzählt wird mit lockeren Sprüchen, viel Humor, rasanter Action und jeder Menge Herz von Peter Thorwarth.

Autor:

Verena Kobusch aus Unna

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