"BreitbandBergkamen" stellte Glasfaserausbau vor - Baubeginn 2022
Gewerbe geht es zu langsam

Bönens Wirtschaftsförderin Sabine Radig und WFG-Breitbandkoordinator Thomas Haveresch moderierten die Netzkonferenz.
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  • Bönens Wirtschaftsförderin Sabine Radig und WFG-Breitbandkoordinator Thomas Haveresch moderierten die Netzkonferenz.
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Um den Ausbau des hochwertigen Glasfasernetz voranzutreiben steht Unternehmen und Schulen in kamen, Bönen und Bergkamen seit drei Jahren der Eigenbetrieb „Breitband Bergkamen“ zur Seite. Um NRW-Fördergelder abrufen zu können, wurden neun Schulstandorte und über 450 Gewerbebetriebe benannt, die in den größten Gewerbegebieten an das Gigabit-Netz angeschlossen werden sollen. Ziel: Beginn der Baumaßnahmen in 2022. Vielen Unternehmen ist das zu langsam.

„Es geht vielen nicht schnell genug“, erklärt Walter Kräger, stellvertretender Betriebsleiter BreitBand Bergkamen nach einer Netzwerk-Infoveranstaltung der Wirtschaftsförderung Kreis Unna, moderiert von  Bönens Wirtschaftsförderin Sabine Radig und WFG-Breitbabndkoordinator Thomas Haveresch. Zahlreiche Vertreter aus Unternehmen beklagten den langsamen Fortschritt, insbesondere Betriebe, die in Sackgassen liegen und wegen erhöhten Aufwandes für den Hausanschluss mit Wartezeiten zu kämpfen haben, etwa „Am Mersch“, InlogPark oder Rudolf-Diesel-Straße. In Förderanträgen für den Ausbau nahm der Eigenbetrieb daher 60 weitere Unternehmen auf. Ob der eigene Betrieb künftig vom Glasfasernetz profitiert, ist auf der Webseite des Eigenbetrieb erkennbar.
Ausschreibung gestartet
Über den Stand der Beantragung informierte Walter Kärger. Drei Projektbausteine, „Weiße Flecken“, Sonderaufruf Gewerbe und Gigabitanbindung Schulen umfasst das Programm. An den neun Schulstandstandorten ist der Ausbau angekommen. Hier sind etwa alle Bönener Schulen erfasst. Bis zum ende der Herbstferien 2021 sollen voraussichtlich alle Schulen über schnelles Internet verfügen und können sog. “symmetrische Gigabitbandbreiten“ einkaufen. Bedeutet: 30 Klassen können zeitgleich im Netz streamen ohne Qualitätseinbußen über Leitungen mit 1000 MBit. „Da muss jede Schule schauen was sie braucht“, meint Walter Kräger.
Für die Unternehmen konzentrierte er sich auf die Gemeinde Bönen, wo zwei Fördergebiete
illustriert wurden. Über den Sonderaufruf Gewerbe sind jetzt unterversorgte Flächen identifiziert. „Und jetzt werden diese Adressen über die Gigabitverbindungen verfügen können. Für alle
Bereiche sind Bewilligungsbescheide ergangen. Per europaweiter Ausschreibungen werden Telekommunikationsunternehmen, u.a. Helinet, gesucht, die die Anbindung der Gebiete planen, bauen und betreiben.
Kostenfreier Anschluss
Wichtig für Unternehmen: Sie müssen sich nicht an Kosten beteiligen. Im Zuge der Baumaßnahme entscheiden sich die Firmen, ob sie bis hinter erste Hauswand kostenfrei angebunden werden. Wer ablehnt müsste später den Anschluss bezahlen. „Wer jetzt handelt spart.“
Entsprechend dem Regelwerk wird jetzt die endgültige Förderhöhe ermittelt, mit Beginn der Baumaßnahmen wird im Laufe des nächsten Jahres gerechnet. Darüber waren die Unternehmen nicht begeistert. „Ich hatte den Eindruck, es sei nicht schnell genug“, so Kräger. Dabei habe man Grund zum Optimismus: Alle 450 Adressen sind förderfähig, jetzt liegt es an den Unternehmen, sich auch tatsächlich an das Gigabit-Netz anschließen zu lassen.

Bönens Wirtschaftsförderin Sabine Radig und WFG-Breitbandkoordinator Thomas Haveresch moderierten die Netzkonferenz.
Im Ausbaugebiet Bönen sind als kleine Punkte die Unternehmen erkennbar, die nachträglich für den Breitband-Ausbau erfasst wurden und für die Förderanträge gestellt und bewilligt wurden.
Autor:

Stefan Reimet aus Holzwickede

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