Kranzniederlegung am Denkmal für die jüdischen Opfer des Naziregimes in Unna

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Stellv. Landrat Martin Wiggermann, Rabbinerin Natalia Verzhbovska und Bürgermeister Werner Kolter
Unna: Denkmal für die jüdischen Opfer des Naziregimes |  Donnerstag, 09. November 2017 I 18.00 Uhr

Zur Erinnerung und Mahnung

KREISSTADT UNNA ■ Am 9. November jährt sich zum 79. Mal der Jahrestag des Novemberpogroms 1938.

Rund 80 Bürgerinnen und Bürger, Vertreter der Schulen, der Parteien, aus der Verwaltung der Kreisstadt Unna, Freunde und Mitglieder der jüdischen Gemeinde «haKochaw» mit der Vorsitzenden Alexandra Khariakova waren zu diesem Gedenken an den Beethovenring gekommen.


Unter den Teilhnehmern waren der stellv. Landrat Martin Wiggermann, der Landtagsabgeornete Hartmut Ganzke, der Superintendent im Kirchenkreis Unna Hans-Martin Böcker und Oberstleutnant Wende aus der Glückauf-Kaserne.

Wir wollen ein Zeichen setzen


so Bürgermeister Werner Kolter, erinnern. mahnen und alles tun, damit so etwas nicht wieder passiert. Gemeinsam mit dem stellv. Landrat Martin Wiggermann legte er einen Kranz nieder.
Richtig still, da störte nicht einmal der Verkehr auf dem Beethovenring, wurde es beim Gebet der Rabbinerin Natalia Verzhbovska. Es war ein würdiges Innehalten zum gemeinsamen Gedenken an die jüdischen Opfer der Pogromnacht vom 09.  zum 10. November 1938 .

Im Anschluss an die Kranzniederlegung

hatte der Freundeskreis der jüdischen Gemeinde für den Kreis Unna um 18.30 Uhr zu einer Gedenkveranstaltung in das Zentrum für Information und Bildung eingeladen.
Der Vorsitzende des Freundeskreises, Herr Prof. Dr. Christian Jänig, blickte noch einmal auf das, was damals in Unna gechah zurück. Seine Mahnung:

Wir dürfen nicht weckducken, wegsehen


damit so etwas nicht wieder passiert.

Musikalisch begleitet wurde diese Gedenkveranstaltung im Zentrum für Information und Bildung durch die Musiker Vladimir Schmurko und Sergej Kolmanovskj.

Fotos © Jürgen Thoms
10.11.17 14:54:31
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