Reinhören und mitfiebern
Langenberger produziert kostenloses Hörspiel

Jan Theurich, Film-Student aus Langenberg, verbrachte die Zeit während des "Lockdowns" fast ausschließlich mit der Arbeit am Hörspiel "Trust me, I'm a Dungeoneer". Die fantasievolle Geschichte können Interessierte kostenlos über die gängigen Plattformen anhören.
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  • Jan Theurich, Film-Student aus Langenberg, verbrachte die Zeit während des "Lockdowns" fast ausschließlich mit der Arbeit am Hörspiel "Trust me, I'm a Dungeoneer". Die fantasievolle Geschichte können Interessierte kostenlos über die gängigen Plattformen anhören.
  • hochgeladen von Maren Menke

Ein kostenloses Hörspiel - bestehend aus einer ersten Staffel mit fünf Episoden - hat der Langenberger Jan Theurich in den vergangenen Monaten produziert. Der 24-jährige Film-Student nutzte die durch den "Lockdown" gewonnene Freizeit, um das Drehbuch zu schreiben und die fantasievolle Geschichte mit Hilfe von über 40 weiteren Beteiligten aufzunehmen.

Ein großes Erdbeben erschüttert die Welt. Nur noch ein letztes Königreich bleibt erhalten. Um dieses vor drohenden Gefahren zu schützen, müssen sich Abenteuer auf gefährliche Missionen begeben. In dem Hörspiel "Trust me, I'm a Dungeoneer" ziehen die Protagonisten los, um wichtige Ressourcen aus mysteriösen Höhlen zu sammeln, auf sie warten große Herausforderungen, Ungewissheiten und lebensgefährliche Situationen.

Bereits rund 1.000 Zuhörer

Diese fantasievolle Geschichte hat inzwischen rund 1.000 Zuhörer gepackt. Sie stammt aus der Feder des Langenbergers Jan Theurich. Der 24-Jährige hat aber nicht - wie man meinen könnte - seit langer Zeit an dem Drehbuch gefeilt und in einem großen Studio aufwändig die Dialoge und Sound-Effekte aufgenommen. Nein, er hat sich damit die Wochen während des "Lockdowns" vertrieben, um eine sinnvolle Beschäftigung zu haben, anderen Künstlern eine bereichernde Aufgabe zu geben und Interessierten einen kostenlosen Hörgenuss zu bescheren.
"Eigentlich hatte ich geplant, eine kleine Serie zu drehen", so der Film-Student, der vergangene Woche seine Bachelor-Arbeit an der Fachhochschule Dortmund eingereicht hat. "Doch drei Tage vor Drehbeginn kam es zum ,Lockdown'", erinnert er sich. Also nutzte er die Zeit, tauschte sich intensiv mit seiner guten Freundin Melle Teich aus und schrieb innerhalb weniger Tage das Drehbuch zu seinem Hörspiel.

Jan Theurich aus Langenberg hat ein kostenloses Hörspiel produziert.
  • Jan Theurich aus Langenberg hat ein kostenloses Hörspiel produziert.
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"Da ich durch frühere Aufträge und Praktika gute Kontakte habe und auch in verschiedenen Internet-Foren aktiv bin, habe ich schnell Synchron-Sprecher und professionelle Ton-Techniker gefunden, die sich an der Aufnahme beteiligen wollten", sagt Theurich. Sie alle teilten schließlich das selbe Schicksal: Corona ließ Aufträge platzen, Produktionen mussten gestoppt werden und ans reguläre Arbeiten war nicht zu denken.

Jeder arbeitete Zuhause

Und so wurden kurzerhand Castings per Videokonferenz oder Sprach-Chat abgehalten, Rollen verteilt und schließlich Dialoge eingesprochen. "Jeder arbeitete Zuhause an seinem eigenen PC", erläutert der Film-Student, der bereits an verschiedenen Produktionen beteiligt war. In stundenlanger Arbeit schnitt er die einzelnen Sequenzen passend, legte Tonspuren übereinander, ließ sich von Ton-Technikern Hintergrund-Geräusche optimieren und schaffte schließlich eine komplette Staffel mit fünf Episoden.

Weitere Staffel ist möglich

Die letzte Episode wird in der kommenden Nacht auf den gängigen Plattformen veröffentlicht. "Ich hoffe, dass das aber nicht das Ende ist", sagt der ambitionierte junge Langenberger, der sich selbst als perfektionistisch beschreibt. "Wenn sich Sponsoren finden und wir die weiteren Kosten decken können, wird es eine weitere Staffel geben." Die bisherigen Kosten seien recht gering gewesen, da alle Beteiligten kostenlos arbeiteten und Jan Theurich zudem die Gestaltung eines Plakates und weitere organisatorische Dinge mit Hilfe seiner guten Freundin Melle Teich selbst übernahm. "Wir mussten kein Aufnahmestudio anmieten, keine Synchron-Sprecher bezahlen und auch keine Genehmigungen einholen", sagt der 24-Jährige. "Ob das nochmal funktioniert, weiß ich nicht. Schließlich hoffen alle, wieder in den normalen Alltag zu finden."

Kostenlos auf den
gängigen Plattformen

Dass das Hörspiel überhaupt zu so einer großen Sache werden würde, sei für ihn auch gar nicht absehbar gewesen. "Die Resonanz war durchweg positiv", freut er sich. Wer selbst reinhören und mitfiebern möchte, findet unter dem Stichwort "Dungeoneer" die erste Staffel sowohl bei Spotify als auch bei linktr. Außerdem gibt es einen Instagram- und einen Twitter-Account.

Links:

Jan Theurich, Film-Student aus Langenberg, verbrachte die Zeit während des "Lockdowns" fast ausschließlich mit der Arbeit am Hörspiel "Trust me, I'm a Dungeoneer". Die fantasievolle Geschichte können Interessierte kostenlos über die gängigen Plattformen anhören.
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Autor:

Maren Menke aus Velbert

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